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Updates

Eine chronologische Ansicht aller Updates und Änderungen auf tender.garden.

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1. Juli 2025

3 Updates

Konzept1 Erwähnung

Transparenz

Menschen können unsere Gedanken nicht lesen. Wenn wir teilen, was in uns vorgeht, helfen wir anderen Menschen dabei, uns besser zu verstehen und auch selbst mehr über sich zu teilen.

Erstellt1. Juli 2025
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Features für Transparenz

Wir möchten mit tender.garden eine Plattform bauen, die unseren Prozess des öffentlichen Lernens unterstützt. Anstatt nur das Ergebnis zu zeigen, wollen wir unseren Weg dokumentieren, inklusive der Fehler, die wir dabei machen. Indem wir den Fokus darauf legen, Verantwortung für uns selbst zu übernehmen und offen zu reflektieren, möchten wir weg vom Zeigefinger und stattdessen alle, die interessiert sind, dazu einladen, auf Augenhöhe mitzumachen. Dafür versuchen wir, auf zwei Arten transparenter zu sein: - Transparente Updates: Offen dafür sein, unsere Meinung zu ändern und Inhalte entsprechend anzupassen - Transparente Anerkennung: Sichtbar machen, von wem wir gelernt haben Wie gehen wir damit um, wenn wir etwas Neues lernen, vielleicht sogar, dass wir einen Fehler gemacht haben? Wie können wir unsere Inhalte verändern, Verantwortung übernehmen und gleichzeitig sicherstellen, dass dieser Lernprozess nicht gelöscht und vergessen wird? Als ersten Schritt haben wir ein kleines Fenster mit einem Änderungsverlauf hinzugefügt, der durch Klicken oder Tippen auf das Zuletzt aktualisiert-Datum einer Seite geöffnet werden kann. Hier ein Beispiel, wie das auf der Seite Countdown-Meditation aussieht: Bei größeren Änderungen können wir zusätzlich auf Blogposts verlinken, die die dahinterliegenden Gedanken beschreiben. Wir sind sehr dankbar für alle Menschen, die mit viel Herz und Kopf ihre Perspektiven in Gesprächen und Ressourcen mit uns teilen. Um transparenter zu zeigen, von wem wir gelernt haben, haben wir einen Bereich Dank & Inspiration hinzugefügt. Dieser kann durch Klicken oder Tippen auf das Herzsymbol neben den anderen Autor*innen einer Seite geöffnet werden. Hier ein Beispiel:

Erstellt1. Juli 2025
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Tool4 Erwähnungen

Countdown-Meditation

Diese Meditation hilft dabei, die Konzentration auf eine einzelne Sache zu verbessern. Das Ziel ist es, in Gedanken von 100 bis 0 zu zählen, ohne sich ablenken zu lassen. Es gibt verschiedene Varianten dieser Übung. Wir haben sie erstmals in Psychic Witch entdeckt, wo sie als Preliminary Focus (vorbereitender Fokus) bezeichnet wird. - Bring dich in eine entspannte Position - Starte, indem du tief ein- und ausatmest. Du kannst auch mit einer Affirmation beginnen, zum Beispiel schlägt Psychic Witch vor: "Wenn ich bei 0 angekommen bin, werde ich im Alpha-Brainwave State sein." - Zähle in Gedanken von 100 bis 0 - Wenn du bemerkst, dass du abgeschweift bist, beginne wieder bei 100

Aktualisiert1. Juli 2025
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2. Juni 2025

7 Updates

Tool7 Erwähnungen

Awe Walk

In seinem Buch Awe beschreibt Dacher Keltner eine Übung namens Awe Walk. Es handelt sich um eine Form der Gehmeditation mit dem Ziel, das Gefühl Awe (Ehrfurcht, Staunen) hervorzurufen und zu vertiefen, indem man sich bewusst der Natur und der Umgebung öffnet. Mach einen Spaziergang und: - Versuche, deine Umgebung mit frischen Augen zu sehen (fühlen, hören, riechen ...), als wärst du ein Kind, das die Welt zum ersten Mal entdeckt. Versuche, ein ein kindliches Staunen zu kultivieren. - Wähle neue Wege und setze dich neuen Eindrücken aus. Wenn du immer am gleichen Ort unterwegs bist, nimm dir vor, jedes Mal etwas Neues zu entdecken, das dir bisher nicht aufgefallen ist. Wir haben außerdem gute Erfahrungen damit gemacht, bei dem Spaziergang ein Mantra zu singen, das uns dabei hilft, im Moment zu bleiben und unsere Umgebung wertzuschätzen. Besonders Om Dzambhala Dzalendhraye Soha hat uns da schon schöne Erfahrungen beschert. In einer Studie schickten Forschende zwei Gruppen über acht Wochen regelmäßig auf Spaziergänge. Eine Gruppe sollte gezielt Awe Walks machen, während die Kontrollgruppe keine besonderen Anweisungen erhielt – sie sollten einfach nur spazieren. In Awe hebt Keltner drei Effekte hervor, die in der Studie beobachtet wurden: - Je häufiger Menschen Awe Walks unternahmen, desto mehr Awe erlebten sie im Laufe der Zeit. Ehrfurcht ist eine Emotion, die man durch Übung kultivieren und mit Wiederholung intensiver erfahren kann. - Je mehr Ehrfurcht die Teilnehmenden empfanden, desto weniger berichteten sie über Angst- und Depressionssymptome im Alltag. Sie gaben auch eine höhere Lebenszufriedenheit an. - Die Teilnehmenden sollten nach jedem Spaziergang ein Selfie machen. Im Laufe der Zeit wurde bei der Awe Walk-Gruppe das eigene Gesicht auf den Fotos im Verhältnis zur Umgebung kleiner. Bei der Kontrollgruppe blieb dieses Verhältnis unverändert.

Aktualisiert16. September 2025
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Ressource2 Erwähnungen

Buch: Paths to God

Paths to God: Living the Bhagavad Gita von Ram Dass ist ein spiritueller Leitfaden, der östliche Philosophie mit westlichem Denken verbindet. Er bietet zugängliche Reflexionen über die Bhagavad Gita für all jene, die spirituelle Tiefe, persönliches Wachstum und eine tiefere Verbindung zu etwas Größerem suchen. Zitate auf dieser Seite sind frei übersetzt von der englischen Version des Buchs. Über das Finden der Praxis, die sich im aktuellen Moment richtig anfühlt: "Es ist eigentlich egal, welchen nächsten Schritt du gehst, denn was auch immer es ist, es wird deine nächste Lektion werden. Und es ist nicht das Tun an sich, das zählt – sondern wer es tut und woher es in dir kommt." "Hab keine Angst, dich zu verändern, wenn deine intuitive Weisheit es dir sagt. Du beginnst eine Sadhana, gehst mit voller Hingabe hinein und schöpfst tief daraus. Aber dann beginnst du, ihre Grenzen für dich zu erkennen." "Arbeite mit dem, was dich im Moment anzieht." "In einem Moment sitzt du vielleicht am Fluss, schaust auf einen Stein und spürst seine Heiligkeit – und das trägt dich über dich selbst hinaus. In einem anderen Moment bewirkt die Natur das nicht, aber etwas anderes tut es." "In einem Moment fühlt sich eine Form komfortabel, richtig, hilfreich an; in einem anderen Moment ist es eine andere Form. Fließe einfach weiter in und aus den Formen. Nutze sie und lass sie dann los. Sie sind nicht das Wesentliche. Es geht nicht darum, an einer Praxis oder an Lehrenden festzuhalten – sondern darum, das zu nutzen, was dich in diesem Moment für das lebendige Spirituelle öffnet." "Wir denken ständig, wir müssten uns selbst von hinten anschieben – dabei werden wir die ganze Zeit schon mit voller Geschwindigkeit vorwärts getragen." Über Mantras:

Aktualisiert16. September 2025
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Tool2 Erwähnungen

Idle Mode

Idle Mode (Ruhemodus) kann eine hilfreiche Übung sein, wenn andere Formen von Meditation gerade etwas zu erzwungen und strukturiert wirken. Es kann helfen, Druck rauszunehmen. Die Übung hilft dabei, sich selbst die Erlaubnis zu geben, nichts zu tun und Gedanken frei schweifen zu lassen. Ein Notizbuch kann dabei helfen, Gedanken aufzuschreiben und dadurch Dinge zu verarbeiten, die im Prozess hochkommen. Dadurch ist die Methode auch eine Art Stream of Consciousness Writing. - Mach es gemütlich, zum Beispiel mit entspannter Musik und schönem Licht. Lege ein Notizbuch und einen Stift bereit. - Setze oder lege dich in eine komfortable Position und mache nichts. Lass einfach die Gedanken schweifen. Schaue an die Decke. - Versuche die Langeweile auszuhalten, wenn sie aufkommt. Versuche dem Drang zu widerstehen, aufs Handy zu schauen. - Wenn Gedanken aufkommen, schreib sie auf, ohne sie groß zu bewerten.

Aktualisiert16. August 2025
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Konzept20 Erwähnungen

Meditation

Meditation bedeutet, sich Zeit zu nehmen, um zur Ruhe zu kommen, im Moment präsent zu sein und wahrzunehmen, was in uns und um uns herum geschieht.

Aktualisiert3. September 2025
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Blog3 Erwähnungen

Meditations-Pause

Irgendwie hat es mit meiner Meditations-Praxis in den letzten Wochen nicht mehr so gut funktioniert. Ich habe zwar weiterhin regelmäßig einen 5-15 Minuten Timer gestellt und meditiert und würde auch immer noch sagen, dass es mir jedes Mal hilft, etwas besser bei mir anzukommen. Aber es hatte nicht mehr den Effekt, den ich von den Monaten davor gewohnt war. Es hat sich eher mechanisch angefühlt, ich war nicht mehr so bei der Sache. Vor allem jetzt als ich 10 Tage krank war, habe ich noch mal mehr bemerkt: - Vor allem strukturiertere Übungen, die viel Visualisierung beinhalten, haben mich angestrengt und mich eher ausgelaugt zurückgelassen - Das Erwachen in der Meditation (erkennen, dass man abgeschweift ist) hatte einen deutlich geringeren Effekt und hat nicht wirklich dazu beigetragen, Gedankenschleifen aufzulösen Samstag hab ich mich dann entschieden: Es reicht jetzt, heute wird nicht meditiert. Um mich besser zu erholen, habe ich mir verschrieben, möglichst wenig auf Bildschirme zu schauen, nichts zu arbeiten. Kein Laptop, höchstens ab und zu Notifications am Handy checken. Und das war dann richtig schön. Ich lag stundenlang auf dem Bett, hab seichte Musik im Hintergrund gehört und hab einfach nur an die Decke gestarrt und meine Gedanken schweifen lassen. Ich war einfach im Idle Mode. Um mich gedanklich nicht im Kreis zu drehen, hatte ich ein Notizbuch neben mir, in das ich ab und zu einen Satz geschrieben habe, der mir durch den Kopf ging. Könnte man eigentlich auch als eine Art Stream of Consciousness Writing sehen. Das hat dann auch richtig geholfen. Ich hatte das Gefühl, dass viele Gedanken einfach noch mal die Erlaubnis gebraucht haben, durch mein System zu gehen, um sie loslassen zu können. Die Entscheidung, nicht zu meditieren, hat überraschenderweise viele Gedankenschleifen aufgelöst. Ich habe mich danach leichter und klarer gefühlt.

Erstellt2. Juni 2025
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Blog2 Erwähnungen

Konflikt-Update Juni 2025

Ich habe mich die letzten Monate durch meine Ausbildung zum Mediator viel mit dem Thema Konfliktlösung beschäftigt. Und ich musste feststellen: Ich dachte, es sei so einfach. Als ich vor ein paar Jahren bemerkt habe, welches Potenzial Konfliktlösung hat und angefangen habe, mich mehr damit auseinanderzusetzen, dachte ich, dass es jetzt nur noch bergauf geht. Ich habe gemerkt, wie viel es Pia und mir in unserer Bindung geholfen hat, Dinge offen anzusprechen. Und dachte, ich kann es jetzt auch auf meine anderen Beziehungen übertragen. Das hat einen sehr schmerzhaften Lernprozess losgetreten, der mir immer bewusster gemacht hat, dass ich noch lange nicht da bin, wo ich gerne wäre. Nur weil ich in der Theorie gewisse Vorstellungen habe, wie man gut mit Konflikten umgehen kann, heißt das noch nicht, dass es auch in der Praxis funktioniert. Mir wird immer klarer, dass jeder Konflikt und jede Beziehung anders ist und ganz eigene Herausforderungen mit sich bringt. Und dass ich bei weitem noch nicht so gut in Konflikten kommunizieren kann, wie ich das gerne würde. Das hat oft zu gegenseitigen Verletzungen und Gefühlen von Machtlosigkeit geführt. Das Thema Verantwortung wurde für mich in den letzten Monaten immer präsenter.

Aktualisiert20. August 2025
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Konzept3 Erwähnungen

Blitzableiter

Wie können wir sensibel und mit offenem Herzen durch eine Welt gehen, in der Gewalt oft normalisiert wird? Die vielen Spannungen, die im menschlichen Organismus stecken, werden von sensiblen Menschen oft aufgesaugt. Das kann sich ausdrücken durch viele kleine Stiche, die sich summieren und irgendwann zu viel Schmerz und Überreizung führen, z.B. durch: - Unausgesprochene Konflikte - (Passiv-)Aggressivität - Akzeptanz von gewaltvollen Strukturen

Aktualisiert28. Juli 2025
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1. Juni 2025

4 Updates

Ressource6 Erwähnungen

Buch: Gewaltfreie Kommunikation - Eine Sprache des Lebens

Dieses Buch (englischer Titel: Nonviolent Communication: A Language of Life) von Marshall B. Rosenberg beschreibt Gewaltfreie Kommunikation (GfK) als Philosophie und Methode. Zitate auf dieser Seite sind frei übersetzt von der englischen Version des Buchs. Gewaltfreie Kommunikation ist ein Prozess, der darauf abzielt, unsere Aufmerksamkeit auf vier Elemente zu lenken: "Zuerst beobachten wir, was in einer Situation tatsächlich geschieht: Was hören wir andere sagen, was sehen wir, was tun andere, wodurch unser Leben entweder reicher wird oder auch nicht?" "Die Kunst besteht darin, unsere Beobachtung dem anderen ohne Beurteilung oder Bewertung mitzuteilen – einfach zu beschreiben, was jemand macht, und dass wir es entweder mögen oder nicht." "Als nächstes sprechen wir aus, wie wir uns fühlen, wenn wir diese Handlung beobachten: Fühlen wir uns verletzt, erschrocken, froh, amüsiert, irritiert?"

Aktualisiert18. August 2025
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Konzept2 Erwähnungen

Gewaltfreie Kommunikation

Gewaltfreie Kommunikation (auch GfK) ist eine Philosophie, die von Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde. Ziel ist es, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie über Sprache Gewalt übertragen wird, was häufig zu unproduktiver Konfliktlösung führt. GfK basiert auf einem Prozess, der aus folgenden vier Schritten besteht: - Beobachtung: Was sehe oder höre ich konkret, ohne es zu bewerten? - Gefühl: Was fühle ich in dieser Situation? - Bedürfnis: Welches menschliche Bedürfnis steht hinter diesem Gefühl? - Bitte: Welche konkrete Handlung wünsche ich mir vom Gegenüber?

Erstellt1. Juni 2025
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Konzept13 Erwähnungen

Konfliktlösung

Aus einem Gegeneinander ein Miteinander machen. Erfolgreiche Konfliktlösung erhöht das Vertrauen, dass auch zukünftige Konflikte gut gelöst werden können.

Aktualisiert20. August 2025
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Blog2 Erwähnungen

Konflikt-Update Juni 2025

Ich habe mich die letzten Monate durch meine Ausbildung zum Mediator viel mit dem Thema Konfliktlösung beschäftigt. Und ich musste feststellen: Ich dachte, es sei so einfach. Als ich vor ein paar Jahren bemerkt habe, welches Potenzial Konfliktlösung hat und angefangen habe, mich mehr damit auseinanderzusetzen, dachte ich, dass es jetzt nur noch bergauf geht. Ich habe gemerkt, wie viel es Pia und mir in unserer Bindung geholfen hat, Dinge offen anzusprechen. Und dachte, ich kann es jetzt auch auf meine anderen Beziehungen übertragen. Das hat einen sehr schmerzhaften Lernprozess losgetreten, der mir immer bewusster gemacht hat, dass ich noch lange nicht da bin, wo ich gerne wäre. Nur weil ich in der Theorie gewisse Vorstellungen habe, wie man gut mit Konflikten umgehen kann, heißt das noch nicht, dass es auch in der Praxis funktioniert. Mir wird immer klarer, dass jeder Konflikt und jede Beziehung anders ist und ganz eigene Herausforderungen mit sich bringt. Und dass ich bei weitem noch nicht so gut in Konflikten kommunizieren kann, wie ich das gerne würde. Das hat oft zu gegenseitigen Verletzungen und Gefühlen von Machtlosigkeit geführt. Das Thema Verantwortung wurde für mich in den letzten Monaten immer präsenter.

Aktualisiert20. August 2025
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