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Eine chronologische Ansicht aller Updates und Änderungen auf tender.garden.

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12. Juli 2025

2 Updates

Ressource

Artikel: Jessica Daylover über Responsibility Mapping

Auf dem Remodeled Love Patreon schreibt Jessica Daylover über das Konzept des Responsibility Mapping. "Es nennt sich Responsibility Mapping – zu lernen, genau das richtige Maß an Verantwortung in einer Situation zu übernehmen. Nicht mehr. Nicht weniger." Zitate auf dieser Seite sind frei übersetzt von der englischen Version des Artikels. Im Artikel spricht Jes über ihre Muster in Konflikten und wie viel Verantwortung sie jeweils übernimmt. Als Kind übernahm sie zu viel („ich bezahlte die ganze Rechnung“), um dann als Erwachsene ins Gegenteil zu verfallen („Ich stellte mich in den Mittelpunkt als Opfer, machte mich bei jeder Gelegenheit zur Märtyrerin“), was zu Brüchen in Beziehungen führte und zu einem neuen Übersteuern. "Wenn ich mehr als meinen Anteil übernehme, ist es vielleicht sicherer." Eine Therapeutin aus ihrer Instagram-Community machte sie auf das Konzept des Responsibility Mapping aufmerksam und erklärte, wie es sich auch auf das Entwicklungspotenzial der jeweils Beteiligten im Konflikt auswirkt: "Wenn du zu wenig Verantwortung übernimmst, raubst du dir selbst die Möglichkeit zu wachsen. Wenn du zu viel übernimmst, raubst du jemand anderem diese Möglichkeit." Jes reflektiert, wie sie aktuell versucht, ein ausgewogenes Maß zu finden – was auch Trauer mit sich bringen kann, wenn andere ihren Teil der Verantwortung nicht übernehmen: "Heutzutage übe ich, nur meinen Anteil der Rechnung zu zahlen. Nicht mehr, nicht weniger. Und dann auszuhalten, was danach kommt – was oft Trauer ist. Trauer, wenn andere die Rechnung nicht mit dir anschauen können oder wollen. Trauer, wenn sie gar nicht mehr an den Tisch zurückkehren."

Aktualisiert20. August 2025
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Konzept4 Erwähnungen

Responsibility Mapping

Responsibility Mapping ist ein Konzept, bei dem es darum geht, das richtige Maß an Verantwortung zu finden, das wir in einer Beziehung oder einem Konflikt übernehmen. Wir haben davon in einem Artikel von Remodeled Love erfahren, der auch einen wichtigen Aspekt des Konzepts hervorhebt: "Wenn du zu wenig Verantwortung übernimmst, raubst du dir selbst die Möglichkeit zu wachsen. Wenn du zu viel übernimmst, raubst du jemand anderem diese Möglichkeit." Beziehungen bestehen sowohl aus individueller als auch gemeinsamer Verantwortung: <Image src="/img/responsibility-mapping-venn-diagram.jpg" width="1280" height="922" size="large"

Aktualisiert30. Juli 2025
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7. Juli 2025

4 Updates

Ressource1 Erwähnung

Artikel: Damien Echols über den Stein der Weisen

Auf seiner Patreon-Seite hat Damien Echols einen Artikel mit dem Titel What is the Philosopher's Stone? (auf Deutsch: Was ist der Stein der Weisen?) veröffentlicht. Darin beschreibt er, dass der Stein der Weisen, ein legendäres Symbol der westlichen Esoterik, kein physisches Objekt ist. Stattdessen ist der Stein die Präsenz selbst: ein kristallisierter Zustand bewusster Achtsamkeit im Jetzt. Zitate auf dieser Seite sind frei übersetzt von der englischen Version des Artikels. Damien schreibt darüber, wie in der mittelalterlichen Alchemie dem Stein der Weisen viele Kräfte nachgesagt wurden: Blei in Gold zu verwandeln, alle Krankheiten zu heilen, Unsterblichkeit zu gewähren, die Seele zu erleuchten und Gegensätze zu vereinen. Dann schreibt er, dass der Stein nicht das ist, was die meisten denken: "Der Stein wird nicht in einem Kolben gefunden oder in einem Ofen geschmiedet. Der Stein ist Präsenz.“ "Er entsteht, wenn dein Bewusstsein kristallisiert. Wenn deine Aufmerksamkeit so tief im Moment verwurzelt ist, so verfeinert durch Übung und Disziplin, dass sie unter Druck nicht mehr zerfällt. Wenn sie nicht mehr zwischen Vergangenheit und Zukunft zerstreut ist, sondern sich vollständig – ganz – im Jetzt sammelt." Damien erklärt weiter, wie all die dem Stein zugeschriebenen Kräfte in Wahrheit Metaphern für Präsenz sind. "Aber hier ist die Wahrheit: Du brauchst kein Labor, um Transmutation zu vollziehen. Du brauchst nur Aufmerksamkeit. Fokussierte, disziplinierte, unerschütterliche Präsenz." "Sitze mit deiner Wut, ohne auszuweichen, und sie wird zu Einsicht.

Aktualisiert26. September 2025
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Konzept27 Erwähnungen

Präsenz

Im Jetzt sein. Nicht gedanklich zwischen Vergangenheit und Zukunft hin- und herreisen, sondern zu 100% im gegenwärtigen Moment präsent sein. - Meditation - Kreativer Ausdruck, z.B. durch Malen - Bewegung, z.B. Tanzen - Minimierung äußerer Reize, z.B. durch Low Dopamin Mornings - Deep Listening <Image src="/img/presence-depth.jpg" width="1280" height="956"

Aktualisiert28. August 2025
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Konzept8 Erwähnungen

Transmutation

Transmutation beschreibt den Prozess, unsere Gefühle zu transformieren, indem wir unsere Emotionen fließen lassen.

Aktualisiert21. August 2025
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Konzept4 Erwähnungen

Zeit

Es kann hilfreich sein, Zeit als einen Bewusstseinszustand zu betrachten. - Vergangenheit: Nachdenken über und Visualisieren vergangener Erfahrungen. - Gegenwart: Im Hier und Jetzt präsent sein. - Zukunft: Visualisieren einer Zeit in der Zukunft. Wie viel Zeit verbringe ich in jedem dieser Zustände? Verbringe ich die meiste Zeit damit, in der Vergangenheit zu verweilen? Bin ich zu sehr auf die Zukunft fokussiert und vernachlässige den gegenwärtigen Moment?

Aktualisiert16. August 2025
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4. Juli 2025

2 Updates

Tool2 Erwähnungen

Eat the Frog

Eat the Frog ist eine Produktivitätsmethode, die von einem Zitat inspiriert ist, das Mark Twain zugeschrieben wird: „Wenn es deine Aufgabe ist, einen Frosch zu essen, dann mach es am besten gleich morgens. Und wenn es deine Aufgabe ist, zwei Frösche zu essen, dann iss zuerst den größten.“ Das Ziel ist es, als Teil einer Morgenroutine die unangenehmste Aufgabe zuerst anzugehen und so mit freiem Kopf und einem Erfolgserlebnis in den Tag zu starten. - Erstelle eine Liste mit Aufgaben für den Tag, idealerweise schon am Vortag. - Identifiziere die Aufgaben, auf die du am wenigsten Lust hast und die du mit großer Wahrscheinlichkeit aufschieben würdest. Was dazu führen würde, dass sie den ganzen Tag in deinem Hinterkopf wären und Energie kosten würden. - Geh diese unangenehmen Aufgaben als Erstes an. Das verschafft dir ein frühes Erfolgserlebnis und setzt Energie frei, die zuvor durch das Grübeln über diese Aufgabe gebunden war.

Erstellt4. Juli 2025
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Blog4 Erwähnungen

Meine aktuelle Morgenroutine

Ich habe mir für den Juli vorgenommen, wieder mit einer strukturierteren Morgenroutine zu experimentieren. Bisher gibt es mir viel Energie und ich fühle mich mehr im Flow. Um zu tracken, wie sich die Routine mit der Zeit verändert, will ich hier ab und zu darüber schreiben. Vorweg: Ich versuche über den ganzen Zeitraum nicht aufs Handy bzw. jede Art von Notifications und Input zu schauen. Diese Methode wird Low Dopamine Morning genannt und sie hat mir bisher sehr geholfen, erst mal bei mir selbst zu bleiben, bevor ich mich für die Außenwelt öffne. Hier ein Post, in dem ich mehr darüber schreibe: Bei mir ankommen. Meine aktuelle Morgenroutine: - Vor dem Aufstehen - Traum-Tagebuch - Dankbarkeits-Tagebuch - Life Beyond Suffering - Countdown Meditation - Nach dem Aufstehen

Aktualisiert6. August 2025
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3. Juli 2025

12 Updates

Tool6 Erwähnungen

Affirmationen

Affirmationen sind kurze, positive Aussagen, die dabei helfen, gewünschte Glaubenssätze und Intentionen zu stärken. Durch regelmäßiges Wiederholen beeinflussen sie, wie unser Bewusstsein uns selbst und die Welt wahrnimmt. Da Affirmationen typischerweise dazu genutzt werden, Gedanken und Wahrnehmungen in eine positive Richtung zu lenken, können sie als Light Work verstanden werden. - Wähle eine Affirmation, die einen Glaubenssatz, eine Intention oder eine Eigenschaft widerspiegelt, die du stärken möchtest - Halte sie kurz, im Präsens und positiv (z. B. „Ich bin eine Quelle der Ruhe, Kraft und Hoffnung.“) - Wiederhole sie regelmäßig Es ist auch möglich, aus einer Affirmation ein Mantra zu kreieren und es immer wieder zu wiederholen, zum Beispiel singend. Affirmationen sind nicht nur auf individueller Ebene relevant. Wir sind überzeugt, dass es für das Kollektiv sehr wichtig ist, sie zu nutzen, um uns gemeinsam eine bessere Zukunft vorzustellen. Mögen unsere Affirmationen so gewagt sein, wie unsere Vorstellungskraft es erlaubt <Image src="/img/affirmations-imagination.jpg"

Aktualisiert26. September 2025
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Konzept8 Erwähnungen

Alleinsein

Es kann ein befreiender Prozess sein, das Alleinsein zu lernen zu genießen und als Quality Time mit sich selbst zu nutzen. "Alleinsein ist nämlich nicht (nur) die Abwesenheit von etwas oder jemand anderem, sondern die Anwesenheit meiner ungestörten Wahrnehmung." - Sarah Diehl in Die Freiheit, allein zu sein

Aktualisiert16. August 2025
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Ressource2 Erwähnungen

Buch: Die Freiheit, allein zu sein

Die Freiheit, allein zu sein: Eine Ermutigung ist ein Buch von Sarah Diehl, das sich mit dem Alleinsein aus weiblicher Perspektive beschäftigt. "Alleinsein ist nämlich nicht (nur) die Abwesenheit von etwas oder jemand anderem, sondern die Anwesenheit meiner ungestörten Wahrnehmung." "Die Singlegeneration, auf die wir so ängstlich blicken, entsteht, weil Menschen aus alten Konzepten wie der Kleinfamilie ausbrechen, sich aber noch in neue Konzepte des gemeinschaftlichen Lebens hineinfinden müssen. Dies wird erschwert, wenn sie sich an den alten Mustern noch messen müssen und wenn uns Gesetze und Moralvorstellungen, z.B. wer auf welche Art Familie sein darf, davon abhalten."

Erstellt3. Juli 2025
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Ressource4 Erwähnungen

Buch: Life Beyond Suffering

Das Buch Life Beyond Suffering: A Guided Practice (nur auf Englisch verfügbar, auf Deutsch in etwa: Leben jenseits des Leidens: Eine geführte Praxis) von Kinzer MB ist ein Arbeitsbuch, das über 60 Tage für jeden Tag folgende Übungen beinhaltet: - Geführte Schreibübung - Schreibe auf, wofür du dankbar bist

Aktualisiert16. September 2025
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Tool11 Erwähnungen

Dankbarkeits-Tagebuch

Ein Dankbarkeits-Tagebuch ist eine Form von Tagebuch, in dem regelmäßig Dinge notiert werden, für die wir dankbar sind. Indem wir selbst kleine Momente von Freude, Verbindung oder Schönheit wahrnehmen und aufschreiben, trainieren wir unser Bewusstsein, unsere Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was funktioniert, statt auf das, was fehlt. Mit der Zeit kann diese Light Work Übung unsere Wahrnehmung verändern und zu tieferer Wertschätzung für das alltägliche Leben führen. Schreibe auf ein Blatt Papier Dinge auf, für die du dankbar bist. Beginne die Sätze so: - "Ich liebe..." - "Ich liebe es, wenn..." - "Ich bin dankbar für..." - "Ich bin so dankbar für..." Wir empfehlen, explizite Beispiele zu benutzen, die dabei helfen, Dankbarkeit wirklich zu fühle. Statt "Ich liebe die Natur" zum Beispiel "Ich liebe den Geruch von Waldboden an einem schönen Sommertag". - Medium: Dankbarkeit kann Teil einer größeren Tagebuch-Praxis sein (zum Beispiel in Life Beyond Suffering) oder in einem eigenen Container stattfinden. Wir nutzen beide ein separates Notizbuch nur für Dankbarkeit. - Andere Emotionen: Wir haben festgestellt, dass es manchmal hilft, auch andere Emotionen zwischen den Zeilen über Dankbarkeit aufzuschreiben. Wenn wir traurig sind, kann es sich erleichternd anfühlen, auch mal zu notieren: „Ich bin traurig, weil...“, anstatt es zu ignorieren und "so zu tun", als sei alles in Ordnung.

Aktualisiert16. August 2025
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Konzept12 Erwähnungen

Intention

Etwas mit Intention zu machen bedeutet, dabei präsenter zu sein. In vielen Light Work Übungen gibt es die Praxis, eine Intention zu setzen.

Aktualisiert16. August 2025
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Tool3 Erwähnungen

Low Dopamine Morning

Ein Low Dopamine Morning ist eine Morgenroutine, in der möglichst auf äußere Einflüsse und Reize verzichtet wird. Die Übung basiert auf der Erkenntnis, dass die Menge an Dopamin, die direkt nach dem Aufwachen bei uns ausgeschüttet wird, sich darauf auswirkt, wie viel Dopamin unser Hirn auch den Tag über will. Ein wichtiger Teil eines Low Dopamine Mornings ist es, nicht direkt nach dem Aufstehen aufs Handy oder andere Notifications zu schauen.

Aktualisiert18. September 2025
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Konzept7 Erwähnungen

Morgenroutine

Eine Morgenroutine kann dabei helfen, mit Intention in den Tag zu starten.

Aktualisiert15. August 2025
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Konzept2 Erwähnungen

Quality Time

Zeit mit Intention zu verbringen hat das Potenzial, das Erleben tiefer zu machen. Was oft vergessen wird: Quality Time mit uns selbst, wenn wir Zeit alleine verbringen.

Erstellt3. Juli 2025
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Konzept5 Erwähnungen

Utopien

Das Entwickeln von Utopien, auch Utopismus (im Englischen Utopianism) genannt, ist eine Light Work Technik mit dem Ziel, sich eine bessere Zukunft vorzustellen, in der Menschen gesund und nachhaltig zusammenleben. Utopien erweitern unsere Vorstellungskraft und erlauben es uns, aus unseren aktuellen Systemen und Denkmustern auszubrechen. Wie lebt der menschliche Organismus in Zukunft zusammen? Wie verbringen Menschen ihr Leben, wie sind sie organisiert? Wie sehen die Mitglieder der Gesellschaft sich selbst?

Aktualisiert19. August 2025
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Tool6 Erwähnungen

Tagebuch

Das Führen eines Tagebuchs (auch Journaling genannt) kann eine hilfreiche Übung zur Erkennung von Mustern sein. - Das passende Medium finden: Ausprobieren, welche Methode die geringste Hürde hat, um langfristig dabei zu bleiben. Schreibe ich lieber analog in ein Notizbuch, tippe ich lieber am Handy oder am Laptop (z.B. mit einem Tool wie Obsidian) oder funktioniert es für mich besser, meine Gedanken und Emotionen aufzumalen oder als Sprachmemos aufzunehmen? - Strukturierte Daten: Es kann hilfreich, manche Dinge in etwas strukturierterer Form zu tracken. Zum Beispiel: Wie war das Wetter an dem Tag, was habe ich konsumiert, welche Rituale habe ich gemacht? - Blickwinkel und Tiefe: Der Blickwinkel kann sich mit der Zeit anpassen. So kann aus einem anfänglichen "Was habe ich an dem Tag gemacht?" (Blick von außen) ein etwas tieferes "Was hat mich an dem Tag beschäftigt?" (Blick nach innen) werden. - Bewusstseins-Zustand: Durch welche verschiedenen Zustände bin ich gegangen? Wie präsent war ich, wie viel hab ich in anderen Zeiten verbracht? Es gibt verschiedene Arten von Tagebuch, zum Beispiel: - Frei, zum Beispiel mit Stream of Consciousness Writing - Geführt, zum Beispiel mit Prompts oder Fragen - Fokussiert auf ein Thema, zum Beispiel ein Dankbarkeits-Tagebuch

Aktualisiert26. September 2025
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Blog3 Erwähnungen

Bei mir ankommen

Ich habe letzte Woche über Anxiety geschrieben und dass es mir teilweise schwer fällt, unverfälscht an Texten zu schreiben, ohne dabei im Kopf zu haben, was andere darüber denken könnten. Das ist ein Thema, was mich in vielen Lebensbereichen begleitet. Ob in Beziehungen, als Gastgeber, in der Öffentlichkeit, geschäftlich, kreativ… Ich bin oft konstant am Überwachen, wie es Leuten geht und welche Auswirkungen mein Verhalten (oder Nichtverhalten) auf sie haben könnte. Ich habe mich die letzten zwei Jahre mit dem Thema People Pleasing beschäftigt und werde da in Zukunft noch mehr dazu schreiben. Zusammengefasst: Es ist schwer für mich aushaltbar, wenn es Menschen in meinem Umfeld nicht so gut geht und ich verfalle dadurch schnell in den Modus, ihre Emotionen managen zu wollen, um mich dann wieder besser zu fühlen. Das ist oft begleitet von Annahmen, dass ich was falsch gemacht habe und das jetzt sofort fixen muss, um die Situation wieder gut zu machen. Was dazu führt, dass ich ungefragt über meine Kapazitäten gehe, was dann irgendwann zu einer Eskalation führt, wenn ich mich nicht im selben Maße (ungefragt) unterstützt fühle. Eine Abwärtsspirale. Um dem vorzubeugen, habe ich versucht, Wege zu finden, wie ich wieder bei mr ankommen kann. Aus den Köpfen anderer Menschen heraus wieder in meinen Kopf, in meinen Körper. Kein Monitoring anderer Menschen, sondern ein Herausfinden, was ich eigentlich fühle, was mich umtreibt und was ich brauche. Ich habe Alleinsein sehr lange als etwas Negatives gesehen, als etwas Unfreiwilliges. Erst in den letzten Jahren habe ich bemerkt, dass es für mich extrem hilfreich ist, einfach mal für mich zu sein, abseits von externen Einflüssen. In Die Freiheit Allein Zu Sein beschreibt Sarah Diehl den Unterschied zwischen Einsamkeit und Alleinsein. Dass Alleinsein dabei helfen kann, möglichst unverfälscht die Welt und das Selbst zu erleben. Ich kann das Buch wirklich sehr empfehlen. “Alleinsein ist nämlich nicht (nur) die Abwesenheit von etwas oder jemand anderem, sondern die Anwesenheit meiner ungestörten Wahrnehmung.“ - Sarah Diehl Durch das Alleinsein können sich bei mir manchmal Dinge ordnen, die ich schon länger unbewusst mit mir herumtrage. Wie ein Wollknäuel, das einige Knoten hat, die Zeit und Ruhe brauchen, um sich zu lösen.

Aktualisiert16. Juli 2025
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