Updates
Eine chronologische Ansicht aller Updates und Ănderungen auf tender.garden.
18. August 2025
8 Updates
Liebe
"Das Wort âLiebeâ wird am hĂ€ufigsten als Substantiv definiert, doch alle klugen Theoretiker*innen der Liebe erkennen an, dass wir alle besser lieben wĂŒrden, wenn wir es als Verb verwenden wĂŒrden." â bell hooks in All About Love "Indem wir stets damit beginnen, Liebe als Handlung und nicht als GefĂŒhl zu betrachten, ĂŒbernimmt jede Person, die das Wort auf diese Weise verwendet, automatisch Verantwortlichkeit und Verantwortung._" â bell hooks in All About Love
Artikelreihe: Because We Need Each Other
"Because We Need Each Other: Conversations on Cancel Culture" ("Weil wir einander brauchen: GesprĂ€che ĂŒber Cancel Culture") ist eine Artikelreihe von Erika Sasson, Celia Kutz, Kazu Haga und Shilpa Jain, die auf The Forge und Convergence veröffentlicht wurde. Hier gibt es alle Artikel. Zitate auf dieser Seite sind frei ĂŒbersetzt von der englischen Version der Reihe. Zum Artikel "Dieser erste Artikel erzĂ€hlt unsere Ursprungsgeschichte. Wir waren alle Teil eines Treffens namens âWeil wir einander brauchenâ, bei dem 25 Menschen aus den USA zusammenkamen, um sich mit den Auswirkungen eines bestrafenden Musters in linken RĂ€umen auseinanderzusetzen." Die Autor*innen schreiben ĂŒber die Motivation fĂŒr das Treffen und betonen, wie wichtig es ist, die Zusammenarbeit in Bewegungen zu verbessern. "Angesichts des tiefgreifenden politischen Moments â mit dem Abbau vieler demokratischer Rechte und Freiheiten â erscheint es wichtiger denn je, unsere ZusammenkĂŒnfte auf der linken Seite zu stĂ€rken." "Unsere FĂ€higkeit zur Mobilisierung wird durch unsere FĂ€higkeit gestĂ€rkt, mit Meinungsverschiedenheiten umzugehen und aus Konflikten zurĂŒckzukehren." AuĂerdem teilen sie wichtige Erkenntnisse aus dem Treffen: "Die wichtigste Erkenntnis aus unserem Treffen â ĂŒber konkrete Handlungsschritte hinaus â war die Macht, Fragen in einem vertrauensvollen Umfeld zu teilen."
Artikel: Damien Echols ĂŒber Spirituelles Ego
Auf seiner Patreon-Seite hat Damien Echols einen Artikel mit dem Titel The Shadow Fed by Light: How Magick Can Inflate the Ego (Der Schatten gefĂŒttert von Licht: Wie Magick das Ego aufblĂ€hen kann) veröffentlicht. Dieses PhĂ€nomen wird oft als spirituelles Ego bezeichnet. Zitate auf dieser Seite sind frei ĂŒbersetzt von der englischen Version des Artikels. "Macht â echte Macht â verstĂ€rkt nicht nur das Heilige. Sie verstĂ€rkt alles." "Magick unterscheidet nicht. Sie ist keine moralische Kraft. Sie ist ein Werkzeug. Und wenn du Chi oder Spiritus aufnimmst oder einen planetaren Strom beschwörst, fĂŒllt das nicht nur die Teile in dir, die du wachsen lassen willst. Es fĂŒllt dich ganz aus. Jede Kammer. Jeden Riss." "Die Energie lĂŒgt nicht. Sie flieĂt einfach. Und wenn du dir der Strukturen, in die sie flieĂt, nicht bewusst bist, verstĂ€rkst du womöglich genau die Illusionen, die du eigentlich ĂŒberwinden willst." "Du wirst das anfangs auf subtile Weise bemerken. Ein wenig mehr SelbstgefĂ€lligkeit. Ein schĂ€rferer Ton in deinen Online-Posts. Die schleichende Ăberzeugung, dass du weiter bist als andere." "Niemand kommt in der Magie weit, ohne diesem Schatten frĂŒher oder spĂ€ter zu begegnen. Und die, die wirklich weit kommen? Das sind diejenigen, die lernen, sich zu verneigen â nicht vor Ă€uĂeren Göttern, sondern vor der Arbeit selbst. Sie verstehen, dass je mehr Macht du kanalisiert, desto mehr Verantwortung du trĂ€gst â nicht nur in der Welt, sondern auch in dir." "Deshalb sind Erdungspraktiken â Zazen, KampfkĂŒnste, tĂ€glicher Dienst, Kaizen â nicht optional." "Und mehr als alles andere ist es deshalb wichtig, sich selbst zu beobachten. Achte auf deinen Ton. Deinen Impuls zu korrigieren. Den Teil in dir, der sich beleidigt fĂŒhlt, wenn jemand deine Erkenntnisse nicht anerkennt. Das sind keine Makel, fĂŒr die man sich schĂ€men sollte â es sind Signale. Sie zeigen dir, wo die Energie ins Ego statt in die Seele flieĂt."
Bestrafung
Eine Gesellschaft, die auf Fehler mit Schuldzuweisung und Bestrafung reagiert, fĂŒhrt zu hoher Angst vor Bestrafung and dadurch dem Leugnen von Fehlern statt einer Ăbernahme von Verantwortung. âEs ĂŒberrascht mich nicht zu hören, dass es in Kulturen, in denen die Menschen in Begriffen menschlicher BedĂŒrfnisse denken, deutlich weniger Gewalt gibt als in Kulturen, in denen die Menschen einander als âgutâ oder âschlechtâ etikettieren und glauben, dass die âschlechtenâ bestraft werden mĂŒssen.â â Marshall B. Rosenberg in Gewaltfreie Kommunikation "Ich bin der Ăberzeugung, dass es im Interesse aller liegt, dass Menschen sich nicht verĂ€ndern, um Strafe zu vermeiden, sondern weil sie den Wandel als fĂŒr sich selbst vorteilhaft erkennen." â Marshall B. Rosenberg in Gewaltfreie Kommunikation
Verurteilung
Wenn wir uns selbst und andere verurteilen (judgen), hĂ€ngt das oft mit binĂ€rem Denken zusammen: richtig oder falsch, gut oder schlecht. Solange wir uns selbst fĂŒr unsere Fehler verurteile, werden wir das auch bei anderen tun. Angst vor Verurteilung hĂ€lt uns zurĂŒck. "Eine Form lebensentfremdender Kommunikation ist der Einsatz moralischer Urteile, die ein Fehlverhalten oder eine Falschheit der Menschen nahelegen, die nicht im Einklang mit unseren Werten handeln." â Marshall B. Rosenberg in Gewaltfreie Kommunikation "Schuldzuweisungen, Beleidigungen, Abwertungen, Etikettierungen, Kritik, Vergleiche und Diagnosen sind alles Formen von Urteil." â Marshall B. Rosenberg in Gewaltfreie Kommunikation
Artikel: Damien Echols ĂŒber den Stein der Weisen
Auf seiner Patreon-Seite hat Damien Echols einen Artikel mit dem Titel What is the Philosopher's Stone? (auf Deutsch: Was ist der Stein der Weisen?) veröffentlicht. Darin beschreibt er, dass der Stein der Weisen, ein legendĂ€res Symbol der westlichen Esoterik, kein physisches Objekt ist. Stattdessen ist der Stein die PrĂ€senz selbst: ein kristallisierter Zustand bewusster Achtsamkeit im Jetzt. Zitate auf dieser Seite sind frei ĂŒbersetzt von der englischen Version des Artikels. Damien schreibt darĂŒber, wie in der mittelalterlichen Alchemie dem Stein der Weisen viele KrĂ€fte nachgesagt wurden: Blei in Gold zu verwandeln, alle Krankheiten zu heilen, Unsterblichkeit zu gewĂ€hren, die Seele zu erleuchten und GegensĂ€tze zu vereinen. Dann schreibt er, dass der Stein nicht das ist, was die meisten denken: "Der Stein wird nicht in einem Kolben gefunden oder in einem Ofen geschmiedet. Der Stein ist PrĂ€senz.â "Er entsteht, wenn dein Bewusstsein kristallisiert. Wenn deine Aufmerksamkeit so tief im Moment verwurzelt ist, so verfeinert durch Ăbung und Disziplin, dass sie unter Druck nicht mehr zerfĂ€llt. Wenn sie nicht mehr zwischen Vergangenheit und Zukunft zerstreut ist, sondern sich vollstĂ€ndig â ganz â im Jetzt sammelt." Damien erklĂ€rt weiter, wie all die dem Stein zugeschriebenen KrĂ€fte in Wahrheit Metaphern fĂŒr PrĂ€senz sind. "Aber hier ist die Wahrheit: Du brauchst kein Labor, um Transmutation zu vollziehen. Du brauchst nur Aufmerksamkeit. Fokussierte, disziplinierte, unerschĂŒtterliche PrĂ€senz." "Sitze mit deiner Wut, ohne auszuweichen, und sie wird zu Einsicht.
Buch: Gewaltfreie Kommunikation - Eine Sprache des Lebens
Dieses Buch (englischer Titel: Nonviolent Communication: A Language of Life) von Marshall B. Rosenberg beschreibt Gewaltfreie Kommunikation (GfK) als Philosophie und Methode. Zitate auf dieser Seite sind frei ĂŒbersetzt von der englischen Version des Buchs. Gewaltfreie Kommunikation ist ein Prozess, der darauf abzielt, unsere Aufmerksamkeit auf vier Elemente zu lenken: "Zuerst beobachten wir, was in einer Situation tatsĂ€chlich geschieht: Was hören wir andere sagen, was sehen wir, was tun andere, wodurch unser Leben entweder reicher wird oder auch nicht?" "Die Kunst besteht darin, unsere Beobachtung dem anderen ohne Beurteilung oder Bewertung mitzuteilen â einfach zu beschreiben, was jemand macht, und dass wir es entweder mögen oder nicht." "Als nĂ€chstes sprechen wir aus, wie wir uns fĂŒhlen, wenn wir diese Handlung beobachten: FĂŒhlen wir uns verletzt, erschrocken, froh, amĂŒsiert, irritiert?"
Gewalt
Viele gesellschaftliche Probleme basieren auf der Uneinigkeit darĂŒber, was als Gewalt zĂ€hlt. Körperliche Gewalt ist leichter zu erkennen als psychische Gewalt. âEs ĂŒberrascht mich nicht zu hören, dass es in Kulturen, in denen die Menschen in Begriffen menschlicher BedĂŒrfnisse denken, deutlich weniger Gewalt gibt als in Kulturen, in denen die Menschen einander als âgutâ oder âschlechtâ etikettieren und glauben, dass die âschlechtenâ bestraft werden mĂŒssen.â â Marshall B. Rosenberg in Gewaltfreie Kommunikation
16. August 2025
12 Updates
Love Journaling im Dankbarkeits-Tagebuch
Durch meine Morgenroutine habe ich damit angefangen, regelmĂ€Ăiger in mein Dankbarkeits-Tagebuch zu schreiben. Pia hat mich Anfang 2024 dazu inspiriert (basierend auf einem Post von Lida Pavlova), aber bis Anfang dieses Jahres hatte ich noch keinen guten Weg gefunden, die Praxis in meinen Alltag zu integrieren. Jetzt liegt ein extra dafĂŒr bestimmtes Notizbuch auf meinem Nachttisch und ich versuche, nach dem Aufwachen eine Seite zu fĂŒllen. Normalerweise beginne ich die SĂ€tze so: - "Ich bin dankbar fĂŒr..."
Buch: Emergent Strategy
Emergent Strategy von adrienne maree brown beschĂ€ftigt sich mit VerĂ€nderung und Organisierung anhand von Prinzipien, die von der Natur und Science-Fiction â insbesondere den Werken von Octavia Butler â inspiriert sind. Mehr ĂŒber das Konzept: Emergent Strategy. "Emergenz betont kritische Verbindungen statt kritischer Masse â sie baut authentische Beziehungen auf und hört mit allen Sinnen von Körper und Geist." "Emergent Strategy ist die Art und Weise, wie wir uns bewusst verĂ€ndern, um unsere FĂ€higkeit zu stĂ€rken, die gerechten und befreiten Welten zu verkörpern, nach denen wir uns sehnen." "Es gibt Millionen Wege in die Zukunft, und viele davon können transformativ fĂŒr das Ganze sein." adrienne maree brown formuliert folgende Prinzipien: - Klein ist gut, klein ist alles. (Das GroĂe ist ein Spiegelbild des Kleinen.) - VerĂ€nderung ist konstant. (Sei wie Wasser.) - Es gibt immer genug Zeit fĂŒr die richtige Arbeit. - Es gibt ein GesprĂ€ch im Raum, das nur diese Menschen in diesem Moment fĂŒhren können. Finde es.
Emergent Strategy
Emergent Strategy (Emergenz-Strategie) ist ein Ansatz fĂŒr VerĂ€nderung, der sich an den Mustern der Natur orientiert â mit Fokus auf AnpassungsfĂ€higkeit, Verbundenheit und kleinen Handlungen, die groĂe VerĂ€nderungen anstoĂen können. Wir sind auf den Begriff im Buch Emergent Strategy von adrienne maree brown gestoĂen. "Emergenz betont kritische Verbindungen statt kritischer Masse â sie baut authentische Beziehungen auf und hört mit allen Sinnen von Körper und Geist." â adrienne maree brown in Emergent Strategy "Emergent Strategy ist die Art und Weise, wie wir uns bewusst verĂ€ndern, um unsere FĂ€higkeit zu stĂ€rken, die gerechten und befreiten Welten zu verkörpern, nach denen wir uns sehnen." â adrienne maree brown in Emergent Strategy adrienne maree brown formuliert folgende Prinzipien: - Klein ist gut, klein ist alles. (Das GroĂe ist ein Spiegelbild des Kleinen.) - VerĂ€nderung ist konstant. (Sei wie Wasser.) - Es gibt immer genug Zeit fĂŒr die richtige Arbeit.
Lernen ĂŒber Cancel Culture
Wir haben den Begriff Cancel Culture lange abgelehnt, weil wir ihn hauptsĂ€chlich als Strategie von Menschen in Machtpositionen wahrgenommen haben, um sich vor Verantwortlichkeit zu drĂŒcken, wenn sie mit Fehlern konfrontiert werden. Dabei wird oft vergessen, dass die Wurzeln dieser Praxis in Black Liberation Movements liegen â dort war das öffentliche Benennen von verletzendem Verhalten ein zentraler Weg, um Gerechtigkeit auĂerhalb von Systemen einzufordern, die marginalisierte Communities im Stich lassen. Mit der Zeit wurde der Begriff jedoch vereinnahmt und umgedeutet â oft von genau den Menschen in Machtpositionen, die Kritik abwehren wollen. Anstatt Verantwortung fĂŒr den verursachten Schaden zu ĂŒbernehmen, wird hĂ€ufig der Fokus auf die Art und Weise gelegt, wie die Ungerechtigkeit kommuniziert wird. Dadurch verschiebt sich die Aufmerksamkeit weg vom eigentlichen Problem. Wir finden es entscheidend, Menschen zuzuhören, die Gewalt und Ungerechtigkeit erfahren â unabhĂ€ngig davon, wie sie diese Erfahrungen artikulieren. Es sollte immer Raum fĂŒr berechtigte Wut geben. Je mehr wir jedoch unser eigenes Verhalten in Konflikten reflektiert haben, desto mehr wurde uns klar, dass da noch mehr im Spiel ist. Wir haben beobachtet, wie sehr Bestrafung und die Angst vor Bestrafung â tief verankert in unserer Kultur â unser Verhalten in Beziehungen beeinflussen und in Situationen, in denen eine effektivere Konfliktlösung möglich gewesen wĂ€re, zu Verletzungen und Trennung fĂŒhren. Wir haben das nicht nur in persönlichen Konflikten erlebt, sondern auch, als wir versucht haben, beim Organisieren fĂŒr PalĂ€stina und Collective Liberation zu unerstĂŒtzen. In Gerechtigkeits-Bewegungen gibt es immer mehr Stimmen, die betonen, wie wichtig es ist, verbindendere und wirkungsvollere Wege der Zusammenarbeit zu finden. Als groĂe Fans der transformativen Magie von Konfliktlösung fĂŒhlen wir uns davon angezogen, die zugrundeliegenden Dynamiken von Cancel Culture besser zu verstehen â in uns selbst, in unseren Beziehungen und unseren Bewegungen. Wir nĂ€hern uns dem Thema als zwei weiĂe Deutsche. Das bedeutet, dass wir uns aktuell besonders mit Folgendem beschĂ€ftigen: - Wie deutsche Sozialisation unser Konfliktverhalten beeinflusst - Der Prozess, als weiĂe Deutsche dazu aufzuwachen, zu struktureller Gewalt beizutragen - Die notwendige Shadow Work, um in Movement Spaces nachhaltiger unterstĂŒtzen zu können
Space halten
Space halten (auch Raum halten, aus dem Englischen von holding space) bedeutet, prÀsent zu sein, wenn eine Person ihr Inneres mit uns teilt.
Grounding
Grounding (Erdung) bedeutet, mit sich selbst und der Erde prĂ€sent zu sein. Besonders, wenn viel externe Energie und Emotionen aufgenommen wurden, ist es wichtig, einen Weg zu finden, diese abflieĂen zu lassen. Ansonsten kann es zu einer unfreiwilligen Entladung oder einem aufgeblĂ€hten Ego kommen.
Article: Damien Echols ĂŒber verkörperte PrĂ€senz
Auf seinem Patreon hat Damien Echols einen Artikel mit dem Titel The Sacred Ordinary: Daily Rituals for Embodied Presence veröffentlicht. Zitate auf dieser Seite sind frei ĂŒbersetzt von der englischen Version des Artikels. "Die meisten Menschen denken bei spiritueller Praxis an etwas, das vom Alltag getrennt ist. Etwas, das man auf einem Kissen, einer Matte oder in einem Tempel tut. Doch die Wahrheit ist: Die kraftvollsten Rituale findet man nicht immer in aufwĂ€ndigen Zeremonien â sondern im scheinbar AlltĂ€glichen." "In den Traditionen der inneren Alchemie und der zeremoniellen Magie lernen wir, Energie aufzubauen, den Fokus zu lenken und das Selbst zu reinigen. Aber all dieses Training ist bedeutungslos, wenn es sich nicht in den Bereichen zeigt, die dein Leben tatsĂ€chlich ausmachen â deine Morgen, deine Mahlzeiten, deine Bewegungen." "Verkörperte PrĂ€senz ist nicht nur eine Idee. Sie ist eine körperliche Erfahrung. Du spĂŒrst sie in deinen Knochen. In deinem Atem. In deinen Fingerspitzen. Es ist der Moment, wenn dein Bewusstsein vom Kopf in das Herz sinkt â und noch tiefer â in den Bauch, die FĂŒĂe, zur Erde." "Es ist eine Art von Aufmerksamkeit, die die QualitĂ€t der Zeit verĂ€ndert, weil sie dich in Einklang mit dem bringt, was wirklich ist: dieser Moment." "Wenn du dich der PrĂ€senz verpflichtest, reagiert die Welt. Anxiety lĂ€sst nach. Klarheit nimmt zu. Menschen fĂŒhlen sich sicherer in deiner NĂ€he. Möglichkeiten finden ihren Weg zu dir. Denn du verstreust deine Energie nicht mehr ĂŒber hundert unbewusste Handlungen. Du sammelst sie, schmiedest sie, wirst mehr als du gestern warst." Damien schlĂ€gt kleine Rituale vor, um mehr Bewusstheit in den Moment zu bringen: - Morgendliches Grounding: Den Tag mit Intention starten - Achtsames Trinken: Ein GetrĂ€nk mit voller Aufmerksamkeit konsumieren
Artikel: Hanna Williams ĂŒber Cancel Culture und Konflikte
In ihrem Newsletter und in einem Video auf Instagram teilt Hanna Williams Gedanken zu Cancel Culture und der Wichtigkeit, das Unbehagen von Konfliktlösung aushalten zu lernen. Zitate auf dieser Seite sind frei ĂŒbersetzt von der englischen Version des Artikels. Hanna erklĂ€rt, warum Konfliktlösungs-Skills so wichtig fĂŒr den Aufbau von Community sind: "Ich sehe so viele Menschen, die behaupten, sie wollen in Gemeinschaft leben, sie wollen sich mit ihrem Freundeskreis und ihrem Umfeld verbunden fĂŒhlen â aber sie zeigen immer wieder, dass ihnen die eine FĂ€higkeit fehlt, die eine Gemeinschaft wirklich stark macht: Konflikt." "KonfliktfĂ€higkeiten, die auf Lösung ausgerichtet sind, auf das Wiederherstellen von Verbindung und auf das Schaffen stĂ€rkerer Beziehungen, in denen jede individuelle Perspektive gewĂŒrdigt und berĂŒcksichtigt wird." Konflikte gut auszutragen erfordert, prĂ€sent zu sein mit dem Unbehagen, unterschiedliche Perspektiven zu hören: "Es bringt viele intensive GefĂŒhle mit sich. TatsĂ€chlich ist eine der wesentlichen Eigenschaften, die es braucht, um Konflikte gut zu meistern, eine Toleranz gegenĂŒber Unbehagen â eine Toleranz fĂŒr starke innere Reaktionen â, weil das einfach dazugehört." "Selbst in den besten Beziehungen ruft es groĂe Emotionen hervor und erfordert die tiefe FĂ€higkeit, unseren eigenen Kram beiseitezulegen und anderen wirklich zuzuhören. Aus dem eigenen Kopf heraus- und ins Herz der anderen hineinzukommen." Sie beschreibt, wie die innerbewegliche Cancel Culture, wie man sie in vielen linken RĂ€umen beobachten kann, eine Form der Konfliktvermeidung sein kann: "Und meine Sicht ist, dass diese Besessenheit davon, das perfekte zu sagen oder zu tun â etwas, das sich in die politische Linke eingeschlichen hat â eigentlich eine Form von Konfliktvermeidung ist."
Verletzlichkeit
Sich in einer Welt voller Gewalt und Konfliktvermeidung dafĂŒr zu entscheiden, weich und verletzlich zu bleiben, ist ein kraftvoller Akt. PrĂ€sent mit der eigenen Verletzlichkeit zu sein, ermöglicht tiefere Verbindung.
Liebe
"Das Wort âLiebeâ wird am hĂ€ufigsten als Substantiv definiert, doch alle klugen Theoretiker*innen der Liebe erkennen an, dass wir alle besser lieben wĂŒrden, wenn wir es als Verb verwenden wĂŒrden." â bell hooks in All About Love "Indem wir stets damit beginnen, Liebe als Handlung und nicht als GefĂŒhl zu betrachten, ĂŒbernimmt jede Person, die das Wort auf diese Weise verwendet, automatisch Verantwortlichkeit und Verantwortung._" â bell hooks in All About Love
Artikel: Damien Echols ĂŒber Spirituelles Ego
Auf seiner Patreon-Seite hat Damien Echols einen Artikel mit dem Titel The Shadow Fed by Light: How Magick Can Inflate the Ego (Der Schatten gefĂŒttert von Licht: Wie Magick das Ego aufblĂ€hen kann) veröffentlicht. Dieses PhĂ€nomen wird oft als spirituelles Ego bezeichnet. Zitate auf dieser Seite sind frei ĂŒbersetzt von der englischen Version des Artikels. "Macht â echte Macht â verstĂ€rkt nicht nur das Heilige. Sie verstĂ€rkt alles." "Magick unterscheidet nicht. Sie ist keine moralische Kraft. Sie ist ein Werkzeug. Und wenn du Chi oder Spiritus aufnimmst oder einen planetaren Strom beschwörst, fĂŒllt das nicht nur die Teile in dir, die du wachsen lassen willst. Es fĂŒllt dich ganz aus. Jede Kammer. Jeden Riss." "Die Energie lĂŒgt nicht. Sie flieĂt einfach. Und wenn du dir der Strukturen, in die sie flieĂt, nicht bewusst bist, verstĂ€rkst du womöglich genau die Illusionen, die du eigentlich ĂŒberwinden willst." "Du wirst das anfangs auf subtile Weise bemerken. Ein wenig mehr SelbstgefĂ€lligkeit. Ein schĂ€rferer Ton in deinen Online-Posts. Die schleichende Ăberzeugung, dass du weiter bist als andere." "Niemand kommt in der Magie weit, ohne diesem Schatten frĂŒher oder spĂ€ter zu begegnen. Und die, die wirklich weit kommen? Das sind diejenigen, die lernen, sich zu verneigen â nicht vor Ă€uĂeren Göttern, sondern vor der Arbeit selbst. Sie verstehen, dass je mehr Macht du kanalisiert, desto mehr Verantwortung du trĂ€gst â nicht nur in der Welt, sondern auch in dir." "Deshalb sind Erdungspraktiken â Zazen, KampfkĂŒnste, tĂ€glicher Dienst, Kaizen â nicht optional." "Und mehr als alles andere ist es deshalb wichtig, sich selbst zu beobachten. Achte auf deinen Ton. Deinen Impuls zu korrigieren. Den Teil in dir, der sich beleidigt fĂŒhlt, wenn jemand deine Erkenntnisse nicht anerkennt. Das sind keine Makel, fĂŒr die man sich schĂ€men sollte â es sind Signale. Sie zeigen dir, wo die Energie ins Ego statt in die Seele flieĂt."
Artikel: Damien Echols ĂŒber den Geist des Kriegers
Auf seinem Patreon hat Damien Echols einen Artikel mit dem Titel The Warriorâs Mind: Discipline as a Sacred Fire (Der Geist des Kriegers: Disziplin als heiliges Feuer) veröffentlicht. Er verwendet das Bild des Kriegers, um zu zeigen, wie alltĂ€gliche Disziplin eine zentrale FĂ€higkeit auf dem Weg der Transformation ist, einschlieĂlich: Selbstbeherrschung, Sinn (Purpose), emotionaler Resilienz, PrĂ€senz, Demut, Einsatz und IntegritĂ€t, Stille und Alleinsein. Zitate auf dieser Seite sind frei ĂŒbersetzt von der englischen Version des Artikels. "Menschen glauben, Krieger wĂŒrden im Kampf geschmiedet. Doch in Wahrheit offenbart der Kampf nur die Schneide, die du bereits geschĂ€rft hast." "Ich habe KĂ€fige aus Beton erlebt â und KĂ€fige aus Bequemlichkeit." "Was also definiert den Geist eines wahren Kriegers? Es ist nicht Aggression. Es ist nicht Furchtlosigkeit. Es ist nicht Dominanz. Es ist Klarheit. Disziplin. PrĂ€senz. Sinn." Und das geschieht nicht einfach so. Du kultivierst es â jeden Tag. "Selbstbeherrschung bedeutet nicht Bestrafung. Sie bedeutet SouverĂ€nitĂ€t. Die FĂ€higkeit, deinen eigenen Geist, Körper und deine Emotionen zu beherrschen. Zu trainieren, wenn du mĂŒde bist. Mit Bedacht zu sprechen, wenn du wĂŒtend bist. Ehrenhaft zu handeln, wenn es niemand mitbekommt."