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Eine chronologische Ansicht aller Updates und Änderungen auf tender.garden.

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31. Juli 2025

6 Updates

Konzept7 Erwähnungen

Visualisierung

Visualisierung ist eine Light Work Technik, die dabei hilft, sich etwas vorzustellen, was noch nicht auf der materiellen Ebene manifestiert ist.

Erstellt31. Juli 2025
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Blog1 Erwähnung

Lernen über Cancel Culture

Wir haben den Begriff Cancel Culture lange abgelehnt, weil wir ihn hauptsächlich als Strategie von Menschen in Machtpositionen wahrgenommen haben, um sich vor Verantwortlichkeit zu drücken, wenn sie mit Fehlern konfrontiert werden. Dabei wird oft vergessen, dass die Wurzeln dieser Praxis in Black Liberation Movements liegen – dort war das öffentliche Benennen von verletzendem Verhalten ein zentraler Weg, um Gerechtigkeit außerhalb von Systemen einzufordern, die marginalisierte Communities im Stich lassen. Mit der Zeit wurde der Begriff jedoch vereinnahmt und umgedeutet – oft von genau den Menschen in Machtpositionen, die Kritik abwehren wollen. Anstatt Verantwortung für den verursachten Schaden zu übernehmen, wird häufig der Fokus auf die Art und Weise gelegt, wie die Ungerechtigkeit kommuniziert wird. Dadurch verschiebt sich die Aufmerksamkeit weg vom eigentlichen Problem. Wir finden es entscheidend, Menschen zuzuhören, die Gewalt und Ungerechtigkeit erfahren – unabhängig davon, wie sie diese Erfahrungen artikulieren. Es sollte immer Raum für berechtigte Wut geben. Je mehr wir jedoch unser eigenes Verhalten in Konflikten reflektiert haben, desto mehr wurde uns klar, dass da noch mehr im Spiel ist. Wir haben beobachtet, wie sehr Bestrafung und die Angst vor Bestrafung – tief verankert in unserer Kultur – unser Verhalten in Beziehungen beeinflussen und in Situationen, in denen eine effektivere Konfliktlösung möglich gewesen wäre, zu Verletzungen und Trennung führen. Wir haben das nicht nur in persönlichen Konflikten erlebt, sondern auch, als wir versucht haben, beim Organisieren für Palästina und Collective Liberation zu unerstützen. In Gerechtigkeits-Bewegungen gibt es immer mehr Stimmen, die betonen, wie wichtig es ist, verbindendere und wirkungsvollere Wege der Zusammenarbeit zu finden. Als große Fans der transformativen Magie von Konfliktlösung fühlen wir uns davon angezogen, die zugrundeliegenden Dynamiken von Cancel Culture besser zu verstehen – in uns selbst, in unseren Beziehungen und unseren Bewegungen. Wir nähern uns dem Thema als zwei weiße Deutsche. Das bedeutet, dass wir uns aktuell besonders mit Folgendem beschäftigen: - Wie deutsche Sozialisation unser Konfliktverhalten beeinflusst - Der Prozess, als weiße Deutsche dazu aufzuwachen, zu struktureller Gewalt beizutragen - Die notwendige Shadow Work, um in Movement Spaces nachhaltiger unterstützen zu können

Aktualisiert20. Oktober 2025
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Konzept4 Erwähnungen

Free Palestine

Wie können wir dazu beitragen, die Gewalt zu beenden, der Palästinenser*innen ausgesetzt sind, und Druck auf unsere Regierungen ausüben, damit sie nicht länger die Unterdrückung und den Genozid unterstützen? Unser Fokus lag in den letzten zwei Jahren hauptsächlich auf dem Außen: Wir haben versucht, die Aufmerksamkeit auf Palästina zu lenken und Stimmen zu verstärken – mit dem Ziel, mehr Menschen dazu zu bewegen, sich gegen die Schrecken der israelischen Gewalt gegen das palästinensische Volk zu erheben und laut zu werden. Da wir in Deutschland sozialisiert wurden, bedeutet das für uns konkret, die Shadow Work zu machen und unseren eigenen antipalästinensischen und antiarabischen Rassismus zu erkennen und mit anderen Deutschen darüber zu sprechen, insbesondere auch über verzerrte Darstellung in deutschen Medien und staatliche Repression gegenüber Palästina-Solidarität. Es findet eine Verschiebung in der öffentlichen Wahrnehmung statt, der zeigt: Laut bleiben wirkt! Trotzdem konzentrieren wir uns noch immer stark darauf, andere Menschen zum Mitmachen zu bewegen, anstatt uns effektiver gemeinsam zu organisieren. Mit kollektiver Macht können wir nachhaltigere Strukturen aufbauen und Druck auf Menschen in Machtpositionen ausüben. Deshalb wollen wir unsere Energie künftig stärker auf innere Arbeit richten und den Widerstand stärken – zum Beispiel durch Konfliktlösung.

Aktualisiert31. Juli 2025
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Ressource1 Erwähnung

Artikelreihe: Because We Need Each Other

"Because We Need Each Other: Conversations on Cancel Culture" ("Weil wir einander brauchen: Gespräche über Cancel Culture") ist eine Artikelreihe von Erika Sasson, Celia Kutz, Kazu Haga und Shilpa Jain, die auf The Forge und Convergence veröffentlicht wurde. Hier gibt es alle Artikel. Zitate auf dieser Seite sind frei übersetzt von der englischen Version der Reihe. Zum Artikel "Dieser erste Artikel erzählt unsere Ursprungsgeschichte. Wir waren alle Teil eines Treffens namens „Weil wir einander brauchen“, bei dem 25 Menschen aus den USA zusammenkamen, um sich mit den Auswirkungen eines bestrafenden Musters in linken Räumen auseinanderzusetzen." Die Autor*innen schreiben über die Motivation für das Treffen und betonen, wie wichtig es ist, die Zusammenarbeit in Bewegungen zu verbessern. "Angesichts des tiefgreifenden politischen Moments – mit dem Abbau vieler demokratischer Rechte und Freiheiten – erscheint es wichtiger denn je, unsere Zusammenkünfte auf der linken Seite zu stärken." "Unsere Fähigkeit zur Mobilisierung wird durch unsere Fähigkeit gestärkt, mit Meinungsverschiedenheiten umzugehen und aus Konflikten zurückzukehren." Außerdem teilen sie wichtige Erkenntnisse aus dem Treffen: "Die wichtigste Erkenntnis aus unserem Treffen – über konkrete Handlungsschritte hinaus – war die Macht, Fragen in einem vertrauensvollen Umfeld zu teilen."

Aktualisiert20. Oktober 2025
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Konzept6 Erwähnungen

Cancel Culture

Wir haben den Begriff Cancel Culture lange abgelehnt, da wir ihn hauptsächlich als eine Ausrede gesehen haben, mit sich Menschen, die mit einem Fehler konfrontiert werden, aus der Verantwortlichkeit ziehen. Dabei wird oft vergessen, dass die Wurzeln dieser Praxis in Black Liberation Movements liegen – dort war das öffentliche Benennen von verletzendem Verhalten ein zentraler Weg, um Gerechtigkeit außerhalb von Systemen einzufordern, die marginalisierte Communities im Stich lassen. Mit der Zeit wurde der Begriff jedoch vereinnahmt und umgedeutet – oft von genau den Menschen in Machtpositionen, die Kritik abwehren wollen. Anstatt Verantwortung für den verursachten Schaden zu übernehmen, wird häufig der Fokus auf die Art und Weise gelegt, wie die Ungerechtigkeit kommuniziert wird. Dadurch verschiebt sich die Aufmerksamkeit weg vom eigentlichen Problem. Wir finden es entscheidend, Menschen zuzuhören, die Gewalt und Ungerechtigkeit erfahren – unabhängig davon, wie sie diese Erfahrungen artikulieren. Es sollte immer Raum für berechtigte Wut geben. In letzter Zeit haben wir allerdings angefangen, unser eigenes Verhalten diesbezüglich zu hinterfragen und wie tief Bestrafung in unserer Kultur verankert ist. Das führt zu Verurteilung und Fingerzeigen in Situationen, in denen eine effektivere Konfliktlösung möglich wäre. Wenn wir uns zu stark auf äußere Sphären der Verantwortung konzentrieren und nicht die nötige innere Arbeit machen, kann das zu Externalisierung und Cancel Culture führen.

Aktualisiert20. Oktober 2025
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Konzept18 Erwähnungen

Shadow Work

"Bis du das Unbewusste bewusst machst, wird es dein Leben bestimmen und du wirst es Schicksal nennen." – Carl Jung Shadow Work (auf Deutsch: Schattenarbeit) bezeichnet den Prozess, sich mit unseren verborgenen und verdrängten Schatten-Anteilen. Es geht darum, unbewusste Muster bewusst zu machen, sie zu integrieren, um nicht mehr im Alltag von ihnen kontrolliert zu sein. Shadow Work wird oft als etwas gesehen, was nur von einzelnen Personen gemacht wird. Es gibt aber auch viele verborgene unterbewusste Aspekte unserer Gesellschaft als Ganzes. Carl Jung hat auch den Begriff Collective Unconscious (Kollektives Unterbewusstsein) benutzt. Wie oben so unten bedeutet, dass der kollektive Schatten den Schatten einzelner Menschen beeinflusst, und umgekehrt. Wenn wir daran arbeiten, unsere eigenen unterbewussten Muster zu erkennen und zu durchbrechen, tragen wir auch zu einer Durchbrechung auf der kollektiven Ebene (Collective Liberation) bei.

Aktualisiert20. August 2025
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30. Juli 2025

3 Updates

Konzept2 Erwähnungen

Gaza Genozid

Während das Wort Genozid im Zusammenhang mit Palästina bis 2025 im Westen weitgehend unterdrückt wurde, äußern sich immer mehr Genozidforscher\innen und Menschenrechtsexpert\innen zunehmend deutlich: - Die International Association of Genocide Scholars hat in einer Resolution bekannt gegeben, dass Israels Politik und Vorgehen in Gaza die rechtliche Definition von Völkermord gemäß Artikel II der Konvention der Vereinten Nationen des Übereinkommens über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes erfüllen. - Die UN-Sonderberichterstatterin für die Menschenrechtssituation in den seit 1967 besetzten palästinensischen Gebieten, Francesca Albanese, bezeichnet Israel als ein siedler-koloniales Projekt und hebt Unternehmen hervor, die „von Israels Ökonomie der illegalen Besatzung, der Apartheid und nun des Genozids profitiert haben.“ - Amnesty International kommt zu dem Schluss, dass „_Israel einen Genozid an Palästinenser\*innen im Gazastreifen begeht.“ - Human Rights Watch veröffentlichte im Dezember 2024 einen Report mit dem Titel "Extermination and Acts of Genocide" ("Vernichtung und Handlungen eines Völkermords"). - Omer Bartov, Professor für Holocaust- und Genozidstudien an der Brown University, schrieb in der New York Times den Artikel I’m a Genocide Scholar. I Know It When I See It.: „Meine unausweichliche Schlussfolgerung ist, dass Israel einen Genozid am palästinensischen Volk begeht. Ich bin in einem zionistischen Zuhause aufgewachsen, habe die erste Hälfte meines Lebens in Israel gelebt, in der israelischen Armee als Soldat und Offizier gedient und den Großteil meiner Karriere mit der Erforschung und Dokumentation von Kriegsverbrechen und des Holocaust verbracht. Diese Erkenntnis war schmerzhaft und ich habe mich ihr so lange wie möglich widersetzt. Aber ich lehre seit einem Vierteljahrhundert über Genozide. Ich erkenne einen, wenn ich ihn sehe.“ Israelische Militärbeamte haben der New York Times gesagt, dass es keine Beweise dafür gibt, dass die Hamas systematisch Hilfsgüter stiehlt, die für die Bevölkerung in Gaza bestimmt sind. "Es ist nicht unsere Schuld. Die Hamas stiehlt das Essen_" ist eine Lüge, die in den letzten zwei Jahren immer wieder genutzt wurde, um Israels gezielte Aushungerung der Palästinenser\*innen in Gaza zu rechtfertigen.

Aktualisiert2. September 2025
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Konzept4 Erwähnungen

Responsibility Mapping

Responsibility Mapping ist ein Konzept, bei dem es darum geht, das richtige Maß an Verantwortung zu finden, das wir in einer Beziehung oder einem Konflikt übernehmen. Wir haben davon in einem Artikel von Remodeled Love erfahren, der auch einen wichtigen Aspekt des Konzepts hervorhebt: "Wenn du zu wenig Verantwortung übernimmst, raubst du dir selbst die Möglichkeit zu wachsen. Wenn du zu viel übernimmst, raubst du jemand anderem diese Möglichkeit." Beziehungen bestehen sowohl aus individueller als auch gemeinsamer Verantwortung: <Image src="/img/responsibility-mapping-venn-diagram.jpg" width="1280" height="922" size="large"

Aktualisiert30. Juli 2025
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Konzept4 Erwähnungen

Drama Dreieck

Das Drama-Dreieck ist ein psychologisches und soziales Modell, das ein häufiges Muster von Interaktionen in Konflikten und Machtverhältnissen beschreibt. Es besteht aus drei Rollen, in die Menschen unbewusst hineinschlüpfen: - Opfer (Victim): Fühlt sich machtlos, unterdrückt oder hilflos. Sucht oft nach Rettung oder Bestätigung, wehrt sich jedoch gegen Verantwortung oder Lösungen. - *Retter\in** (Rescuer): Eilt zur Hilfe, oft ungefragt. Will andere „retten“, was Abhängigkeit schaffen und anderen ihre eigene Handlungsfähigkeit absprechen kann. - *Täter\in** (Perpetrator): Übt Kontrolle aus durch Kritik, Schuldzuweisungen oder Aggression. Rechtfertigt dieses Verhalten häufig durch empfundene Ungerechtigkeit oder Frustration. Menschen wechseln oft innerhalb einer Interaktion oder im Laufe der Zeit zwischen diesen Rollen, was den Kreislauf der Dysfunktion verstärkt. Wir nutzen ungern die Begriffe Opfer und _Täter\*in in diesem Kontext und sind auf der Suche nach Alternativen. Es gibt Lösungen, in denen die Begriffe betroffene Person (person harmed) und verantwortliche Person (harm doer oder person who caused harm) verwendet werden. Wir sind aktuell nicht sicher, ob das die Dynamiken, die im Drama Dreieck behandelt werden, gut widerspiegelt. Wir mögen das Konzept Responsibility Mapping, weil es ein Framework bietet, die eigene Übernahme von Verantwortung in Beziehungen und Konflikten zu reflektieren, ohne Menschen in Kategorien wie Opfer oder Retter*in_ einteilt. Hier ist ein Versuch, beide Konzepte zu verbinden: <Image

Aktualisiert30. Juli 2025
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28. Juli 2025

6 Updates

Konzept5 Erwähnungen

Grounding

Grounding (Erdung) bedeutet, mit sich selbst und der Erde präsent zu sein. Besonders, wenn viel externe Energie und Emotionen aufgenommen wurden, ist es wichtig, einen Weg zu finden, diese abfließen zu lassen. Ansonsten kann es zu einer unfreiwilligen Entladung oder einem aufgeblähten Ego kommen.

Aktualisiert3. September 2025
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Ressource

Article: Damien Echols über verkörperte Präsenz

Auf seinem Patreon hat Damien Echols einen Artikel mit dem Titel The Sacred Ordinary: Daily Rituals for Embodied Presence veröffentlicht. Zitate auf dieser Seite sind frei übersetzt von der englischen Version des Artikels. "Die meisten Menschen denken bei spiritueller Praxis an etwas, das vom Alltag getrennt ist. Etwas, das man auf einem Kissen, einer Matte oder in einem Tempel tut. Doch die Wahrheit ist: Die kraftvollsten Rituale findet man nicht immer in aufwändigen Zeremonien – sondern im scheinbar Alltäglichen." "In den Traditionen der inneren Alchemie und der zeremoniellen Magie lernen wir, Energie aufzubauen, den Fokus zu lenken und das Selbst zu reinigen. Aber all dieses Training ist bedeutungslos, wenn es sich nicht in den Bereichen zeigt, die dein Leben tatsächlich ausmachen – deine Morgen, deine Mahlzeiten, deine Bewegungen." "Verkörperte Präsenz ist nicht nur eine Idee. Sie ist eine körperliche Erfahrung. Du spürst sie in deinen Knochen. In deinem Atem. In deinen Fingerspitzen. Es ist der Moment, wenn dein Bewusstsein vom Kopf in das Herz sinkt – und noch tiefer – in den Bauch, die Füße, zur Erde." "Es ist eine Art von Aufmerksamkeit, die die Qualität der Zeit verändert, weil sie dich in Einklang mit dem bringt, was wirklich ist: dieser Moment." "Wenn du dich der Präsenz verpflichtest, reagiert die Welt. Anxiety lässt nach. Klarheit nimmt zu. Menschen fühlen sich sicherer in deiner Nähe. Möglichkeiten finden ihren Weg zu dir. Denn du verstreust deine Energie nicht mehr über hundert unbewusste Handlungen. Du sammelst sie, schmiedest sie, wirst mehr als du gestern warst." Damien schlägt kleine Rituale vor, um mehr Bewusstheit in den Moment zu bringen: - Morgendliches Grounding: Den Tag mit Intention starten - Achtsames Trinken: Ein Getränk mit voller Aufmerksamkeit konsumieren

Aktualisiert26. September 2025
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Konzept2 Erwähnungen

Gaza Genozid

Während das Wort Genozid im Zusammenhang mit Palästina bis 2025 im Westen weitgehend unterdrückt wurde, äußern sich immer mehr Genozidforscher\innen und Menschenrechtsexpert\innen zunehmend deutlich: - Die International Association of Genocide Scholars hat in einer Resolution bekannt gegeben, dass Israels Politik und Vorgehen in Gaza die rechtliche Definition von Völkermord gemäß Artikel II der Konvention der Vereinten Nationen des Übereinkommens über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes erfüllen. - Die UN-Sonderberichterstatterin für die Menschenrechtssituation in den seit 1967 besetzten palästinensischen Gebieten, Francesca Albanese, bezeichnet Israel als ein siedler-koloniales Projekt und hebt Unternehmen hervor, die „von Israels Ökonomie der illegalen Besatzung, der Apartheid und nun des Genozids profitiert haben.“ - Amnesty International kommt zu dem Schluss, dass „_Israel einen Genozid an Palästinenser\*innen im Gazastreifen begeht.“ - Human Rights Watch veröffentlichte im Dezember 2024 einen Report mit dem Titel "Extermination and Acts of Genocide" ("Vernichtung und Handlungen eines Völkermords"). - Omer Bartov, Professor für Holocaust- und Genozidstudien an der Brown University, schrieb in der New York Times den Artikel I’m a Genocide Scholar. I Know It When I See It.: „Meine unausweichliche Schlussfolgerung ist, dass Israel einen Genozid am palästinensischen Volk begeht. Ich bin in einem zionistischen Zuhause aufgewachsen, habe die erste Hälfte meines Lebens in Israel gelebt, in der israelischen Armee als Soldat und Offizier gedient und den Großteil meiner Karriere mit der Erforschung und Dokumentation von Kriegsverbrechen und des Holocaust verbracht. Diese Erkenntnis war schmerzhaft und ich habe mich ihr so lange wie möglich widersetzt. Aber ich lehre seit einem Vierteljahrhundert über Genozide. Ich erkenne einen, wenn ich ihn sehe.“ Israelische Militärbeamte haben der New York Times gesagt, dass es keine Beweise dafür gibt, dass die Hamas systematisch Hilfsgüter stiehlt, die für die Bevölkerung in Gaza bestimmt sind. "Es ist nicht unsere Schuld. Die Hamas stiehlt das Essen_" ist eine Lüge, die in den letzten zwei Jahren immer wieder genutzt wurde, um Israels gezielte Aushungerung der Palästinenser\*innen in Gaza zu rechtfertigen.

Aktualisiert2. September 2025
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Ressource1 Erwähnung

Artikel: Damien Echols über Spirituelles Ego

Auf seiner Patreon-Seite hat Damien Echols einen Artikel mit dem Titel The Shadow Fed by Light: How Magick Can Inflate the Ego (Der Schatten gefüttert von Licht: Wie Magick das Ego aufblähen kann) veröffentlicht. Dieses Phänomen wird oft als spirituelles Ego bezeichnet. Zitate auf dieser Seite sind frei übersetzt von der englischen Version des Artikels. "Macht – echte Macht – verstärkt nicht nur das Heilige. Sie verstärkt alles." "Magick unterscheidet nicht. Sie ist keine moralische Kraft. Sie ist ein Werkzeug. Und wenn du Chi oder Spiritus aufnimmst oder einen planetaren Strom beschwörst, füllt das nicht nur die Teile in dir, die du wachsen lassen willst. Es füllt dich ganz aus. Jede Kammer. Jeden Riss." "Die Energie lügt nicht. Sie fließt einfach. Und wenn du dir der Strukturen, in die sie fließt, nicht bewusst bist, verstärkst du womöglich genau die Illusionen, die du eigentlich überwinden willst." "Du wirst das anfangs auf subtile Weise bemerken. Ein wenig mehr Selbstgefälligkeit. Ein schärferer Ton in deinen Online-Posts. Die schleichende Überzeugung, dass du weiter bist als andere." "Niemand kommt in der Magie weit, ohne diesem Schatten früher oder später zu begegnen. Und die, die wirklich weit kommen? Das sind diejenigen, die lernen, sich zu verneigen – nicht vor äußeren Göttern, sondern vor der Arbeit selbst. Sie verstehen, dass je mehr Macht du kanalisiert, desto mehr Verantwortung du trägst – nicht nur in der Welt, sondern auch in dir." "Deshalb sind Erdungspraktiken – Zazen, Kampfkünste, täglicher Dienst, Kaizen – nicht optional." "Und mehr als alles andere ist es deshalb wichtig, sich selbst zu beobachten. Achte auf deinen Ton. Deinen Impuls zu korrigieren. Den Teil in dir, der sich beleidigt fühlt, wenn jemand deine Erkenntnisse nicht anerkennt. Das sind keine Makel, für die man sich schämen sollte – es sind Signale. Sie zeigen dir, wo die Energie ins Ego statt in die Seele fließt."

Aktualisiert18. August 2025
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Konzept4 Erwähnungen

Zeit

Es kann hilfreich sein, Zeit als einen Bewusstseinszustand zu betrachten. - Vergangenheit: Nachdenken über und Visualisieren vergangener Erfahrungen. - Gegenwart: Im Hier und Jetzt präsent sein. - Zukunft: Visualisieren einer Zeit in der Zukunft. Wie viel Zeit verbringe ich in jedem dieser Zustände? Verbringe ich die meiste Zeit damit, in der Vergangenheit zu verweilen? Bin ich zu sehr auf die Zukunft fokussiert und vernachlässige den gegenwärtigen Moment?

Aktualisiert16. August 2025
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Konzept3 Erwähnungen

Blitzableiter

Wie können wir sensibel und mit offenem Herzen durch eine Welt gehen, in der Gewalt oft normalisiert wird? Die vielen Spannungen, die im menschlichen Organismus stecken, werden von sensiblen Menschen oft aufgesaugt. Das kann sich ausdrücken durch viele kleine Stiche, die sich summieren und irgendwann zu viel Schmerz und Überreizung führen, z.B. durch: - Unausgesprochene Konflikte - (Passiv-)Aggressivität - Akzeptanz von gewaltvollen Strukturen

Aktualisiert28. Juli 2025
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25. Juli 2025

2 Updates

Konzept1 Erwähnung

Transformative Magic

Transformative Magic (Transformative Magie) ist die Kunst, die Welt zu verändern, indem wir uns selbst verändern. In einer Zeit weitverbreiteten Burnouts, sozialer Spaltung und institutionellen Zusammenbruchs wachen viele von uns auf – doch wir wissen oft nicht, was wir mit diesem Erwachen anfangen sollen. Im Folgenden wollen wir einen Weg anbieten, um uns neu auszurichten und wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Wir glauben, dass tiefgreifende Transformation dann geschieht, wenn wir uns beiden Polen der Arbeit zuwenden: - Shadow Work: Integration der verborgenen und verdrängten Anteile unserer Psyche - Light Work: Verschieben unserer Energie auf positive Verhaltensweisen und Ergebnisse Es ist wichtig, ein gutes Gleichgewicht zu finden. Zu viel Fokus auf Shadow Work kann dazu führen, dass wir in der Vergangenheit und ihren Mustern stecken bleiben und das große Ganze und die Hoffnung aus den Augen verlieren. Nur Light Work zu tun, kann zu unhinterfragten Überzeugungen und einem aufgeblähten Ego führen. <Image src="../img/light-work-shadow-work.jpg" size="medium" alt="Light Work und Shadow Work"

Aktualisiert16. August 2025
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Konzept18 Erwähnungen

Shadow Work

"Bis du das Unbewusste bewusst machst, wird es dein Leben bestimmen und du wirst es Schicksal nennen." – Carl Jung Shadow Work (auf Deutsch: Schattenarbeit) bezeichnet den Prozess, sich mit unseren verborgenen und verdrängten Schatten-Anteilen. Es geht darum, unbewusste Muster bewusst zu machen, sie zu integrieren, um nicht mehr im Alltag von ihnen kontrolliert zu sein. Shadow Work wird oft als etwas gesehen, was nur von einzelnen Personen gemacht wird. Es gibt aber auch viele verborgene unterbewusste Aspekte unserer Gesellschaft als Ganzes. Carl Jung hat auch den Begriff Collective Unconscious (Kollektives Unterbewusstsein) benutzt. Wie oben so unten bedeutet, dass der kollektive Schatten den Schatten einzelner Menschen beeinflusst, und umgekehrt. Wenn wir daran arbeiten, unsere eigenen unterbewussten Muster zu erkennen und zu durchbrechen, tragen wir auch zu einer Durchbrechung auf der kollektiven Ebene (Collective Liberation) bei.

Aktualisiert20. August 2025
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24. Juli 2025

1 Update

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Article: Damien Echols über verkörperte Präsenz

Auf seinem Patreon hat Damien Echols einen Artikel mit dem Titel The Sacred Ordinary: Daily Rituals for Embodied Presence veröffentlicht. Zitate auf dieser Seite sind frei übersetzt von der englischen Version des Artikels. "Die meisten Menschen denken bei spiritueller Praxis an etwas, das vom Alltag getrennt ist. Etwas, das man auf einem Kissen, einer Matte oder in einem Tempel tut. Doch die Wahrheit ist: Die kraftvollsten Rituale findet man nicht immer in aufwändigen Zeremonien – sondern im scheinbar Alltäglichen." "In den Traditionen der inneren Alchemie und der zeremoniellen Magie lernen wir, Energie aufzubauen, den Fokus zu lenken und das Selbst zu reinigen. Aber all dieses Training ist bedeutungslos, wenn es sich nicht in den Bereichen zeigt, die dein Leben tatsächlich ausmachen – deine Morgen, deine Mahlzeiten, deine Bewegungen." "Verkörperte Präsenz ist nicht nur eine Idee. Sie ist eine körperliche Erfahrung. Du spürst sie in deinen Knochen. In deinem Atem. In deinen Fingerspitzen. Es ist der Moment, wenn dein Bewusstsein vom Kopf in das Herz sinkt – und noch tiefer – in den Bauch, die Füße, zur Erde." "Es ist eine Art von Aufmerksamkeit, die die Qualität der Zeit verändert, weil sie dich in Einklang mit dem bringt, was wirklich ist: dieser Moment." "Wenn du dich der Präsenz verpflichtest, reagiert die Welt. Anxiety lässt nach. Klarheit nimmt zu. Menschen fühlen sich sicherer in deiner Nähe. Möglichkeiten finden ihren Weg zu dir. Denn du verstreust deine Energie nicht mehr über hundert unbewusste Handlungen. Du sammelst sie, schmiedest sie, wirst mehr als du gestern warst." Damien schlägt kleine Rituale vor, um mehr Bewusstheit in den Moment zu bringen: - Morgendliches Grounding: Den Tag mit Intention starten - Achtsames Trinken: Ein Getränk mit voller Aufmerksamkeit konsumieren

Aktualisiert26. September 2025
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