🌱 tender.garden

Updates

Eine chronologische Ansicht aller Updates und Änderungen auf tender.garden.

Filter:

28. Oktober 2025

5 Updates

Ressource

Artikel: Damien Echols on the Bow

Auf seiner Patreon-Seite hat Damien Echols einen Artikel mit dem Titel The Bow (auf Deutsch: Die Verbeugung) veröffentlicht. Zitate auf dieser Seite sind frei übersetzt von der englischen Version des Artikels. "Die Verbeugung signalisiert, dass du eine Schwelle überschritten hast – dass du das gewöhnliche Leben hinter dir lässt und heiligen Raum betrittst." "Das Verbeugen ist eines der ersten Dinge, die wir in den Kampfkünsten lernen – aber auch eines der letzten, die wir wirklich verstehen. Es sieht einfach aus: eine Geste, bei der man den Kopf senkt oder sich an der Taille verbeugt. Doch dahinter liegen Jahrhunderte der Tradition, Schichten von Bedeutung und eine Tiefe der Praxis, die verändern kann, wie wir uns durch die Welt bewegen." "Wenn du dich verbeugst, erkennst du an, dass das, was du gleich tun wirst, von Bedeutung ist." "_Eine der tiefsten Bedeutungen der Verbeugung ist Respekt. Wenn wir uns vor der Matte verbeugen, respektieren wir den Trainingsboden. Wenn wir uns vor unseren Lehrenden verbeugen, ehren wir die Jahre, die sie durchgestanden haben, um uns zu ermöglichen, dort zu stehen, wo wir stehen. Wenn wir uns vor unseren Partner\*innen verbeugen, respektieren wir, dass sie uns ihren Körper anvertrauen und uns vertrauen, dass wir keinen Missbrauch damit treiben." "In den Alltag getragen, verwandelt sich dieser Respekt. Wenn du dich im Dojang oft genug verbeugst, beginnst du, dich innerlich auch an anderen Orten zu verbeugen. Du zeigst Respekt für das Essen, das du isst, für die Menschen, denen du begegnest, für die Arbeit, die du tust – sogar für die Schwierigkeiten, denen du dich stellst. Das Leben selbst wird zum Lehrer, und jeder Moment verdient die Verbeugung." "Mit der Zeit wirkt die Wiederholung des Verbeugens wie die Wiederholung von Formen, Mantras oder Gebeten. Zuerst fühlt es sich einfach an. Dann fühlt es sich redundant an. Doch langsam tritt etwas Tieferes hervor. Du erkennst, dass die Verbeugung nicht nur ein Ritual am Anfang und Ende des Trainings ist. Sie ist das Training selbst." "So wird das Verbeugen zu einem täglichen Akt der Alchemie. Es verwandelt Routine in Ritual. Es macht gewöhnliche Gesten zu heiligen Bekenntnissen. Es bewahrt uns vor der Illusion, dass nur bestimmte Momente wichtig seien. Mit der Verbeugung wird jeder Moment zur Übung." "Jede Verbeugung ist eine Initiation. Jede Verbeugung ist eine Schwelle. Jede Verbeugung ist eine Gelegenheit, Stolz aufzulösen, zur Präsenz zurückzukehren und Dankbarkeit zu erinnern. Im Lauf eines Lebens der Praxis verwandelt uns das Verbeugen – nicht wegen der Bewegung selbst, sondern wegen der Bedeutung, die wir ihr geben."

Erstellt28. Oktober 2025
jan
jan
pia
pia
Konzept4 Erwähnungen

Verbeugung

"Dōgen, der große Zen-Meister, sagte einmal: Wenn du dich verbeugst, verbeugt sich das ganze Universum mit dir." – Damien Echols in What is the Great Work?

Erstellt28. Oktober 2025
pia
pia
jan
jan
Konzept

Ritual Design

- Container öffnen - Übergänge zwischen Elementen - Container schließen Ideen: - Eine Kerze anzünden - Verbeugen - Mit 3 tiefen Atemzügen oder einer Meditation starten - Einen Weg finden, aufzutauen, z.B. durch Bewegung oder gemeinsames Lachen - Eine Intention für die Session setzen. Prompt zur Visualisierung: "Mit welchem Gefühl möchte ich diese Session verlassen?" Die aktuelle emotionale Tiefe sollte berücksichtigt werden. Nicht zu viel rumspringen. Auf welcher emotionalen Ebene sind wir gerade?

Aktualisiert28. Oktober 2025
jan
jan
pia
pia
Ressource1 Erwähnung

Artikel: Damien Echols über den Geist des Kriegers

Auf seinem Patreon hat Damien Echols einen Artikel mit dem Titel The Warrior’s Mind: Discipline as a Sacred Fire (Der Geist des Kriegers: Disziplin als heiliges Feuer) veröffentlicht. Er verwendet das Bild des Kriegers, um zu zeigen, wie alltägliche Disziplin eine zentrale Fähigkeit auf dem Weg der Transformation ist, einschließlich: Selbstbeherrschung, Sinn (Purpose), emotionaler Resilienz, Präsenz, Demut, Einsatz und Integrität, Stille und Alleinsein. Zitate auf dieser Seite sind frei übersetzt von der englischen Version des Artikels. "Menschen glauben, Krieger würden im Kampf geschmiedet. Doch in Wahrheit offenbart der Kampf nur die Schneide, die du bereits geschärft hast." "Ich habe Käfige aus Beton erlebt – und Käfige aus Bequemlichkeit." "Was also definiert den Geist eines wahren Kriegers? Es ist nicht Aggression. Es ist nicht Furchtlosigkeit. Es ist nicht Dominanz. Es ist Klarheit. Disziplin. Präsenz. Sinn." Und das geschieht nicht einfach so. Du kultivierst es – jeden Tag. "Selbstbeherrschung bedeutet nicht Bestrafung. Sie bedeutet Souveränität. Die Fähigkeit, deinen eigenen Geist, Körper und deine Emotionen zu beherrschen. Zu trainieren, wenn du müde bist. Mit Bedacht zu sprechen, wenn du wütend bist. Ehrenhaft zu handeln, wenn es niemand mitbekommt."

Aktualisiert28. Oktober 2025
pia
pia
jan
jan
Ressource1 Erwähnung

Artikel: Damien Echols über das Große Werk

Auf seinem Patreon hat Damien Echols einen Artikel mit dem Titel What is the Great Work? (Was ist das Große Werk?) veröffentlicht. Zitate auf dieser Seite sind frei übersetzt von der englischen Version des Artikels. "Das Große Werk ist der Sinn deines Lebens. Es ist der Grund, warum du hier bist." "Das Große Werk ist der Prozess des Erinnerns daran, wer und was du wirklich bist – und dann so zu leben." Damien erklärt die Redewendung Solve et Coagula: "Sie stehen für die Stadien des Auflösens des falschen Selbst und des Wiederaufbaus der Seele um etwas Echtes herum." Solve: "In den frühen Stadien des Großen Werks beginnt alles mit „solve“. Du löst deine alten Identitäten auf, deine Illusionen, deine Wunden und die Konditionierung von Kultur, Familie und Trauma." "Nicht alles auf einmal – sondern langsam, Schicht für Schicht." "Diese Phase kann sich wie ein Tod anfühlen." Coagula:

Aktualisiert28. Oktober 2025
pia
pia
jan
jan

20. Oktober 2025

8 Updates

Konzept6 Erwähnungen

Verantwortlichkeit

Verantwortlichkeit (Accountability) bedeutet, Verantwortung für die Auswirkungen zu übernehmen, die unser Handeln auf andere und auf unsere Umwelt als Ganzes hat. Es ist die Praxis, mit den Konsequenzen unserer Entscheidungen präsent zu sein. Es geht nicht um Schuld oder Bestrafung, sondern darum, mit Mitgefühl zu erkennen, dass unser bewusstes oder unbewusstes Verhalten Schaden verursacht hat. Und dann die Arbeit zu machen, das zu reflektiervren und zu heilen, um wieder Vertrauen aufzubauen.

Erstellt20. Oktober 2025
jan
jan
pia
pia
Konzept4 Erwähnungen

Community

Wie können wir sicherstellen, dass in Community leben nicht nur ein romantisierter Traum oder eine Floskel bleibt? Wie wollen wir in Zukunft in Gemeinschaft leben? Welche Schritte können wir nehmen, um dort hinzukommen? Wir glauben, dass Community viel Vertrauen benötigt, die über Zeit und durch Konfliktlösung aufgebaut werden muss. Wenn wir über Community und Gruppendynamiken sprechen, vergessen wir manchmal, dass eine Gruppe aus vielen individuellen Verbindungen besteht. Sowohl individuelle Connections als auch die Gruppe selbst brauchen Pflege.

Aktualisiert13. November 2025
jan
jan
pia
pia
Blog1 Erwähnung

Lernen über Cancel Culture

Wir haben den Begriff Cancel Culture lange abgelehnt, weil wir ihn hauptsächlich als Strategie von Menschen in Machtpositionen wahrgenommen haben, um sich vor Verantwortlichkeit zu drücken, wenn sie mit Fehlern konfrontiert werden. Dabei wird oft vergessen, dass die Wurzeln dieser Praxis in Black Liberation Movements liegen – dort war das öffentliche Benennen von verletzendem Verhalten ein zentraler Weg, um Gerechtigkeit außerhalb von Systemen einzufordern, die marginalisierte Communities im Stich lassen. Mit der Zeit wurde der Begriff jedoch vereinnahmt und umgedeutet – oft von genau den Menschen in Machtpositionen, die Kritik abwehren wollen. Anstatt Verantwortung für den verursachten Schaden zu übernehmen, wird häufig der Fokus auf die Art und Weise gelegt, wie die Ungerechtigkeit kommuniziert wird. Dadurch verschiebt sich die Aufmerksamkeit weg vom eigentlichen Problem. Wir finden es entscheidend, Menschen zuzuhören, die Gewalt und Ungerechtigkeit erfahren – unabhängig davon, wie sie diese Erfahrungen artikulieren. Es sollte immer Raum für berechtigte Wut geben. Je mehr wir jedoch unser eigenes Verhalten in Konflikten reflektiert haben, desto mehr wurde uns klar, dass da noch mehr im Spiel ist. Wir haben beobachtet, wie sehr Bestrafung und die Angst vor Bestrafung – tief verankert in unserer Kultur – unser Verhalten in Beziehungen beeinflussen und in Situationen, in denen eine effektivere Konfliktlösung möglich gewesen wäre, zu Verletzungen und Trennung führen. Wir haben das nicht nur in persönlichen Konflikten erlebt, sondern auch, als wir versucht haben, beim Organisieren für Palästina und Collective Liberation zu unerstützen. In Gerechtigkeits-Bewegungen gibt es immer mehr Stimmen, die betonen, wie wichtig es ist, verbindendere und wirkungsvollere Wege der Zusammenarbeit zu finden. Als große Fans der transformativen Magie von Konfliktlösung fühlen wir uns davon angezogen, die zugrundeliegenden Dynamiken von Cancel Culture besser zu verstehen – in uns selbst, in unseren Beziehungen und unseren Bewegungen. Wir nähern uns dem Thema als zwei weiße Deutsche. Das bedeutet, dass wir uns aktuell besonders mit Folgendem beschäftigen: - Wie deutsche Sozialisation unser Konfliktverhalten beeinflusst - Der Prozess, als weiße Deutsche dazu aufzuwachen, zu struktureller Gewalt beizutragen - Die notwendige Shadow Work, um in Movement Spaces nachhaltiger unterstützen zu können

Aktualisiert20. Oktober 2025
pia
pia
jan
jan
Konzept5 Erwähnungen

Liebe

"Das Wort ‚Liebe‘ wird am häufigsten als Substantiv definiert, doch alle klugen Theoretiker*innen der Liebe erkennen an, dass wir alle besser lieben würden, wenn wir es als Verb verwenden würden." – bell hooks in All About Love "Indem wir stets damit beginnen, Liebe als Handlung und nicht als Gefühl zu betrachten, übernimmt jede Person, die das Wort auf diese Weise verwendet, automatisch Verantwortlichkeit und Verantwortung._" – bell hooks in All About Love

Aktualisiert20. Oktober 2025
jan
jan
pia
pia
Ressource1 Erwähnung

Artikelreihe: Because We Need Each Other

"Because We Need Each Other: Conversations on Cancel Culture" ("Weil wir einander brauchen: Gespräche über Cancel Culture") ist eine Artikelreihe von Erika Sasson, Celia Kutz, Kazu Haga und Shilpa Jain, die auf The Forge und Convergence veröffentlicht wurde. Hier gibt es alle Artikel. Zitate auf dieser Seite sind frei übersetzt von der englischen Version der Reihe. Zum Artikel "Dieser erste Artikel erzählt unsere Ursprungsgeschichte. Wir waren alle Teil eines Treffens namens „Weil wir einander brauchen“, bei dem 25 Menschen aus den USA zusammenkamen, um sich mit den Auswirkungen eines bestrafenden Musters in linken Räumen auseinanderzusetzen." Die Autor*innen schreiben über die Motivation für das Treffen und betonen, wie wichtig es ist, die Zusammenarbeit in Bewegungen zu verbessern. "Angesichts des tiefgreifenden politischen Moments – mit dem Abbau vieler demokratischer Rechte und Freiheiten – erscheint es wichtiger denn je, unsere Zusammenkünfte auf der linken Seite zu stärken." "Unsere Fähigkeit zur Mobilisierung wird durch unsere Fähigkeit gestärkt, mit Meinungsverschiedenheiten umzugehen und aus Konflikten zurückzukehren." Außerdem teilen sie wichtige Erkenntnisse aus dem Treffen: "Die wichtigste Erkenntnis aus unserem Treffen – über konkrete Handlungsschritte hinaus – war die Macht, Fragen in einem vertrauensvollen Umfeld zu teilen."

Aktualisiert20. Oktober 2025
jan
jan
Konzept6 Erwähnungen

Cancel Culture

Wir haben den Begriff Cancel Culture lange abgelehnt, da wir ihn hauptsächlich als eine Ausrede gesehen haben, mit sich Menschen, die mit einem Fehler konfrontiert werden, aus der Verantwortlichkeit ziehen. Dabei wird oft vergessen, dass die Wurzeln dieser Praxis in Black Liberation Movements liegen – dort war das öffentliche Benennen von verletzendem Verhalten ein zentraler Weg, um Gerechtigkeit außerhalb von Systemen einzufordern, die marginalisierte Communities im Stich lassen. Mit der Zeit wurde der Begriff jedoch vereinnahmt und umgedeutet – oft von genau den Menschen in Machtpositionen, die Kritik abwehren wollen. Anstatt Verantwortung für den verursachten Schaden zu übernehmen, wird häufig der Fokus auf die Art und Weise gelegt, wie die Ungerechtigkeit kommuniziert wird. Dadurch verschiebt sich die Aufmerksamkeit weg vom eigentlichen Problem. Wir finden es entscheidend, Menschen zuzuhören, die Gewalt und Ungerechtigkeit erfahren – unabhängig davon, wie sie diese Erfahrungen artikulieren. Es sollte immer Raum für berechtigte Wut geben. In letzter Zeit haben wir allerdings angefangen, unser eigenes Verhalten diesbezüglich zu hinterfragen und wie tief Bestrafung in unserer Kultur verankert ist. Das führt zu Verurteilung und Fingerzeigen in Situationen, in denen eine effektivere Konfliktlösung möglich wäre. Wenn wir uns zu stark auf äußere Sphären der Verantwortung konzentrieren und nicht die nötige innere Arbeit machen, kann das zu Externalisierung und Cancel Culture führen.

Aktualisiert20. Oktober 2025
pia
pia
jan
jan
Ressource1 Erwähnung

Buch: All About Love

All About Love ist ein bekanntes Buch von bell hooks. Zitate auf dieser Seite sind frei übersetzt von der englischen Version des Buchs. "Um unsere Herzen dem Vermögen und der Gnade der Liebe stärker zu öffnen, müssen wir den Mut haben anzuerkennen, wie wenig wir über Liebe sowohl in der Theorie als auch in der Praxis wissen." "_Das Wort ‚Liebe‘ wird am häufigsten als Substantiv definiert, doch alle klugen Theoretiker*innen der Liebe erkennen an, dass wir alle besser lieben würden, wenn wir es als Verb verwenden würden." "Indem wir stets damit beginnen, Liebe als Handlung und nicht als Gefühl zu betrachten, übernimmt jede Person, die das Wort auf diese Weise verwendet, automatisch Verantwortlichkeit und Verantwortung." "Einer der wichtigsten sozialen Mythen, den wir entkräften müssen, wenn wir eine liebevollere Kultur werden wollen, ist der, der Eltern lehrt, dass Missbrauch und Vernachlässigung gemeinsam mit Liebe existieren können." "Viele Menschen lernen bereits in der Kindheit zu lügen. Meistens beginnen sie zu lügen, um Bestrafung zu entgehen oder einen Erwachsenen nicht enttäuschen oder verletzen zu müssen." "In viel zu vielen Fällen werden Kinder bestraft, weil sie aufrichtig auf eine Frage antworten, die ihnen eine erwachsene Autoritätsperson gestellt hat." "Wenn wir die Gedanken, Überzeugungen und Gefühle eines anderen Menschen hören, fällt es uns schwerer, auf sie unsere eigenen Wahrnehmungen darüber zu projizieren, wer sie sind." "Jedes Erwachen zur Liebe ist ein spirituelles Erwachen."

Aktualisiert20. Oktober 2025
jan
jan
pia
pia
Konzept33 Erwähnungen

Verantwortung

Für uns bedeutet die Übernahme von Verantwortung zu erkennen, welche Aspekte des Lebens wir wirklich beeinflussen und kontrollieren können. Es ist eine Praxis der inneren Ausrichtung und Eigenständigkeit. Das bedeutet für uns auch, genug Raum für andere zu lassen, selbst Verantwortung für ihre eigenen Entscheidungen und ihr Verhalten zu übernehmen. Wir merken immer mehr, dass wir andere Menschen nicht dazu bringen können, sich auf eine bestimmte Weise zu verhalten. Wir können niemanden kontrollieren – und wir sollten es auch nicht wollen. Durch Shadow Work können wir lernen, wie unsere unbewussten Muster in das Kollektiv hineinwirken. Verantwortung zu übernehmen bedeutet dann, Verantwortlichkeit zu praktizieren, wenn wir mit dem Schaden konfrontiert werden, den wir möglicherweise verursacht haben.

Aktualisiert20. Oktober 2025
jan
jan
pia
pia

15. Oktober 2025

3 Updates

Ressource

Artikel: Damien Echols über Ausgangsschilder

Auf seinem Patreon hat Damien Echols einen Artikel mit dem Titel The Exit Sign (Das Ausgangsschild) veröffentlicht. Zitate auf dieser Seite sind frei übersetzt von der englischen Version des Artikels. "Ein Ausgangsschild in einem brennenden Gebäude ist überlebenswichtig. Es zeigt den Weg hinaus. Ohne es wüsstest du vielleicht nicht, wohin du gehen sollst. Doch das Schild selbst ist nicht der Ausgang." "So funktioniert die zeremonielle Magie – und tatsächlich alle spirituellen Systeme. Sie sind Landkarten. Sie sind Sprache. Sie sind Symbole, die auf etwas jenseits ihrer selbst zeigen." "Die Arbeit beginnt, wenn du aufhörst, das Schild anzubeten, und durch die Tür gehst." "Die Wahrheit ist: Kein noch so großes angehäuftes Wissen wird das Leiden auflösen. Keine noch so kluge Theorie wird das Herz heilen oder dich von der Macht der Gewohnheit befreien. Du kannst die Gefängniszelle des Geistes mit so vielen Ausgangsschildern schmücken, wie du willst – sie bleibt ein Gefängnis, bis du hinausgehst."

Erstellt15. Oktober 2025
pia
pia
jan
jan
Ressource

Artikel: Damien Echols über Focus

Auf seinem Patreon hat Damien Echols einen Artikel mit dem Titel Focus is your sword (Fokus ist dein Schwert) veröffentlicht. Zitate auf dieser Seite sind frei übersetzt von der englischen Version des Artikels. "Fokus bedeutet nicht, mehr zu tun. Es bedeutet, das wegzuschneiden, was nicht dient." "Wenn ich Menschen sagen höre, sie wollen produktiver sein, sehe ich sie oft versuchen, ein stumpfes Schwert zu schärfen, indem sie es härter schwingen." "Wahrer Fokus ist die Kunst, das zu entfernen, was nicht dazugehört – bis nur noch das Wesentliche übrig bleibt. In der Alchemie ist das die Phase des Feuers – die Arbeit des Verbrennens von Unreinheiten." "Du kannst es spüren, wenn du Energie verlierst – wenn du ziellos scrollst, Worte sprichst, die nicht gesprochen werden müssen, halbherzige Verpflichtungen eingehst. Jedes „Ja“ zur Ablenkung ist ein „Nein“ zu deinem Weg." "Schreiben, Kampfkunst, Lehren – nichts davon ist in meinem Leben getrennt. Es sind Facetten derselben Klinge. Jeden Tag halte ich meine Entscheidungen an diese Schneide. Schärft diese Handlung mich? Oder macht sie mich stumpfer?" "Fokus bedeutet, sich zu weigern, tausend bedeutungslose Kämpfe zu führen, um bereit zu sein für den einen, der wirklich zählt." "Und wenn du diesen Weg lange genug gehst, erkennst du etwas Tiefes: Die schärfste Klinge ist nicht die, die Ablenkungen eliminiert, sondern die, die die Illusion durchschneidet. Sie lässt nur Präsenz zurück. Nur Purpose. Nur den nächsten Schritt auf dem Weg."

Erstellt15. Oktober 2025
jan
jan
pia
pia
Konzept2 Erwähnungen

Sphären der Verantwortung

Sphären der Verantwortung (Spheres of Responsibility) ist ein Framework, das die verschiedenen Ebenen des Lebens abbildet, in denen wir Verantwortung tragen. Es hilft zu verstehen, wie alle Ebenen miteinander verbunden sind und sich vom Selbst nach außen ausdehnen. Alternative Namen: Innere Arbeit, Kern Verantwortung in dieser Sphäre zu übernehmen bedeutet, uns bewusst zu machen, wie unsere innere Welt einen Einfluss darauf hat, wie wir in der äußeren Welt auftreten.

Aktualisiert15. Oktober 2025
pia
pia
jan
jan

7. Oktober 2025

2 Updates

Konzept1 Erwähnung

Brave(r) Space

In einem Brave Space oder Braver Space (mutiger oder mutigerer Raum) kommen Menschen mit verschiedenen Hintergründen und Verteilungen von Privilegien zusammen und erkennen dabei an, dass ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven zu Spannungen führen können. Eine Mischung aus Safer Spaces und Braver Spaces sind ein wichtiges Element des Organizing.

Erstellt7. Oktober 2025
pia
pia
jan
jan
Konzept2 Erwähnungen

Safe(r) Space

Ein Safe Space ist ein Raum, in dem angestrebt wird, dass Menschen sich sicher, respektiert und frei von Angst vor Gewalt oder Urteil fühlen können. Er bietet einen geschützten Rahmen, in dem Offenheit, Verletzlichkeit und gegenseitiges Verständnis gefördert werden. Es wird auch oft von Safer Space (sichererer Raum) gesprochen, um klar zu machen, dass kein Raum vollständig frei von Gewalt und Diskriminierung ist, es aber angestrebt wird, den Raum mit der Zeit immer sicherer zu machen. Siehe auch: Brave(r) Space Je sicherer wir uns in einem Raum fühlen, desto freier und verletzlicher können wir uns dort zeigen. Für uns zeigt sich oft erst in Konflikten, wie sicher wir uns in einem Raum fühlen: Wenn es zu Verletzungen kommt, streben wir an, dass alle Beteiligten Verantwortung übernehmen, aus der Situation zu lernen und Wege zu finden, wie wir in Zukunft verständnisvoller miteinander umgehen können. Wenn dies nicht getan wird, wenn Konflikte unter den Teppich gekehrt werden, kann das zur Folge haben, dass sich der Raum weniger sicher anfühlt. Dass wir weniger teilen, was in uns vorgeht, weil wir eine weitere Verletzung befürchten. Für uns gibt es 3 Optionen, mit der Situation umzugehen: - Konfliktlösung: Der Versuch, in die Reparatur zu gehen, um Konflikte aufzulösen und einen Raum zu schaffen, in dem sich alle Beteiligten wieder sicherer fühlen. - Anpassung: Wenn dies nicht funktioniert (z.B. weil beteiligte Personen in dem Moment nicht in die Konfliktlösung gehen wollen), müssen wir unser Verhalten anpassen. Wir zeigen uns weniger frei und verletzlich, um Verletzungen vorzubeugen. - Distanz: Wir entscheiden, ob wir uns in einem Raum weiterhin aufhalten wollen, oder ob wir uns so stark anpassen müssten, dass es im Moment mehr Sinn macht, auf Abstand zu gehen.

Aktualisiert7. Oktober 2025
jan
jan
pia
pia